Neurologie, Lehre und Therapie

Shownotes

Mit dieser Folge beginnt eine Reihe, die mich die nächsten Monate begleiten wird. Stimmkontor meets Schlaffhorst-Andersen.

Der Anlass ist konkret. Die Atem-, Sprech- und Stimmlehre nach dem Konzept Schlaffhorst-Andersen bewirbt sich um die Aufnahme ins Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes. Ich finde das einen guten Moment, um genauer hinzuschauen. Was ist aus dieser Methode geworden, die Clara Schlaffhorst und Hedwig Andersen vor über hundert Jahren entwickelt haben? 

Wenn ihr in dieser Reihe etwas beitragen möchtet, als Gast oder mit einem Statement, schreibt mir gern.

Danke fürs Zuhören
Michael


ZUR BEWERBUNG
Ein Erbe, das atmet
https://schlaffhorst-andersen.cjd.de/de/ein-erbe-das-atmet

ÜBER MEINEM GAST

Caspar Enninger 

Atem-, Sprech- und Stimmlehrer B.A. 

Medizinpädagoge M.A. 

Mitinhaber der Praxis Tandem - Praxis für Logopädie 

Schwerpunkt: neurogene Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen 

Trachealkanülenmanagement

www.tandem-logopaedie.de 

enninger@tandem-logopaedie.de


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Transkript anzeigen

00:00:01: Ein Hallo an euch da draußen.

00:00:03: Herzlich willkommen zum Stimmkontor-Podcast, wie immer hier auf Instagram, YouTube dieser Apple Podcast von wo auch immer du zuschaust und zuhörst!

00:00:15: Und heute startet eine Reihe die mir sehr am Herzen liegt – eine Reiher um das Thema Schlaffhorst Andersen, das Konzept nachdem ich vor so ein paar Jahren ausgewildet worden bin was mich sehr geprägt hat dieses Jahr einen besonderen Platz in Podcast bekommen soll.

00:00:34: Und dafür habe ich als allererste Person den Casper Enninga eingeladen, schön dass du da bist!

00:00:40: Ja vielen Dank für die Einladung.

00:00:43: Unter unserem Podcast könnt ihr natürlich immer wieder mit diskutieren schreiben kommentieren liken posten was ihr wollt um uns an eurer Meinung teilhaben zu lassen.

00:00:53: Ich würde sagen legen wir los Casper Wann haben wir uns eigentlich kennengelernt?

00:01:02: Ich bin die ganze Zeit überlegen und es gibt so verschiedene Ansatzpunkte, wo ich mit dir in Verbindung bringe.

00:01:10: Du bist Art-und-Sprecherin Stimmlehrer wie ich, arbeitest stellenweise in ähnlichen Bereichen Und eine große Änderung, die ich zu dir habe ist in einer Probe für Musik für Kinder.

00:01:23: das ist auch schon gefühlter Jahrzehnte her, wo wir in einem kleinen Probenraum dafür geprobt haben.

00:01:30: Da war Musik für Kinder noch ganz jung und du bist dann auch mitgekommen zu dieser ganzen Veranstaltung.

00:01:37: Aber erzähl doch mal den ganzen Menschen wer ist Kasper Enniger?

00:01:40: Woher kennen wir uns.

00:01:42: Und was machst Du so?

00:01:44: Ja also ich Meine erste Erinnerung an dich ist aus dem Unterricht, weil als ich die Ausbildung noch gemacht habe.

00:01:53: Ich hab' die Ausbildungen zum Atem- und Stimmlehrer... ...zweitausendfünfzehn begonnen.

00:01:58: Und da hattest du so kleine Einheiten, die du zum Thema Aphasie, glaube ich war das Thema damals, gemacht hast.

00:02:08: Da kamst du dann einen Nachmittag in unseren Unterricht und hast uns was dazu erzählt.

00:02:13: Das ist meine erste Erinnung an Dich Und scheinbar hast du das auf so spannend rübergebracht, dass ich danach gedacht hab auch Mensch irgendwie dieser Bereich Neurologie der klingt spannend und ist auch noch mal ein bisschen was anderes als dieses Klassische.

00:02:33: Was man so aus der Logopädie mit der Lobby in Verbindung bringt Kindertherapie da habe ich mich jetzt nicht so gesehen und deswegen habe Ich nach der Ausbildung dann?

00:02:46: Stückweise immer mehr mich in diese Richtung Neurologie bewegt.

00:02:50: Und ja, arbeite jetzt als Atem-Sprech- und Stimmlehrer in einer Klinik hier in Hannover... ...und dort auf der Schlaganfallintensivstation.

00:03:01: Ich glaube auch in der Klinique wo du mal gearbeitet

00:03:04: hast!

00:03:05: Also ein paar, ich glaub es waren irgendwie zwei Jahre dazwischen,... ...und dann bin ich an die Klinike gekommen und dann hieß es immer so... ..."Ah ja, Michael Helving, der war ja auch schonmal

00:03:14: da!".

00:03:16: Und da arbeite ich noch.

00:03:18: Dann bin ich seit Jahrzehnte aufhievende zurück an die Schule gekommen und unterrichte dort jetzt alles Neurologische.

00:03:26: Großartig!

00:03:27: Jetzt muss ich natürlich eine ganze Zeit überlegen, weil dann kennst du natürlich die Station.

00:03:31: Wahrscheinlich hast du auch die leitende Oberärztin, die ich auch hatte.

00:03:34: wenn sie nicht Professorin geworden ist.

00:03:38: Könnte ich mir sehr gut vorstellen.

00:03:41: Schlafhorst Andersen Das Assoziieren, die meisten, die ihr wahrscheinlich jetzt gerade zuhören mit Schwingen und Atemtherapie.

00:03:49: Und singen ja?

00:03:52: Ist das wirklich der einzige Grund warum du in der Neurologie gelandet bist durch einen Nachmittag-Aphasieunterricht?

00:03:58: oder hat sich da was anderes geritten um diesen... Bewusstensprungen in so einen anderen Bereich zu machen.

00:04:05: Vor deinem Unterricht und auch vor meinem Unterricht war Neurologie nicht das gehypteste Arbeitsfeld im Bad Nennorf?

00:04:15: Ja, auf jeden Fall.

00:04:17: Neurologie und Schluckstörungen an sich gab es als Unterrichtsfach bevor ich kam an die Schule als Dozent.

00:04:28: Das waren immer so Seminartage, vielleicht mal zwei Tage zum Thema Schluckstörung.

00:04:34: Aber sonst nichts zu diesem Thema.

00:04:39: und ich fand dieses Thema so interessant und so ja bedeutend eben für diese Personen weil es da einfach um Lebensqualität geht.

00:04:47: Und diese Lebensqualität dann den Personen wiederzugeben oder versuchen irgendwie ein Stück weit diese Lebens Qualität wiederzugehen das erschienen wir als sehr sehr wertvoll und auch in der Arbeit eine sehr schöne Arbeit, wo man den Menschen sehr viel Schönes zurückgeben kann.

00:05:09: Und da habe ich auch gemerkt Stück für Stück dass Schlafhorst Andersen sehr sehr viel machen kann da in diesem Bereich.

00:05:19: also ich denke immer ja Schlaf-Horst Andersens ist so die Grundlage für diese Therapie.

00:05:27: Und dann kann man natürlich mit anderen Therapieansätzen, die es schon so gibt noch weitere Dinge vielleicht spezifizieren oder so.

00:05:34: Aber die grundlegende Arbeit ist schon eine schlaffhaustische Arbeit.

00:05:41: gerade im Bereich Körper und Aufrichtung können wir ganz viel machen.

00:05:47: Das sind auch so die ersten Punkte, die ich in der Therapiefesuche anzugehen erstmal eine gute Ausgangslage für den Körper zu bieten um

00:05:56: Schluckversuche

00:05:57: machen zu können oder irgendwelche Haltungsänderungen, Kompensationstechniken, Schlucktechniken anzuwenden.

00:06:06: Da kommt ganz viel aus dem Konzept und das ist leider noch nicht so bekannt wie du gesagt hast.

00:06:14: Also Stimmentherapie, dass es so das Ding wenn man anschläuft was anders denkt oder das bekomme ich auch immer von befreundeten Logopädinnen mit Stimmtherapie, das könnte ja.

00:06:26: Und die Stimme mache ich nicht!

00:06:28: Das übergebe mich immer den atemfrechenden Stimmlehrerinnen.

00:06:32: Aber dass wir nicht nur Stimmentherapie machen können sondern auch neurologische Ersteuerungen behandeln können ist leider noch nicht so

00:06:39: verbreitet.".

00:06:41: Und es ist schade wenn wir uns anschauen was allein die Therapie von der Dograt gesprochen hast uns damit gibt.

00:06:48: Wenn wir uns Bobart anschauen, wenn wir uns NAP anschauen – das sind für euch die Zuhörde, das sind Therapiekonzepte aus der Physiotherapie und aus der Ergotherapie wo es um Bewegungen geht, um Neuroplastizitierendes Bewegungskonzept geht.

00:07:03: Da ist zum Beispiel kreisende Bewegung an der Bettkante im Bobartsitz ganz großartig etwas, was sehr vielen Patienten helfen kann.

00:07:12: Überhaupt zur Rufstabilität zurückzukommen und auch in einer Vargussstimulation zu kommen.

00:07:18: Das ist ... Kann nicht nur bestätigen eine ganz wertvolle Arbeit!

00:07:22: Wie müssen wir uns denn deine Arbeitsalltag vorstellen?

00:07:26: Gerade für die angehenden Schlafrosterinnen, die vielleicht heute zugeschaltet haben oder für die Interessierten?

00:07:33: Wie sieht dein Alltag so aus?

00:07:35: Betreust du jetzt überwiegend die Stroke Unit, bist du noch auf anderen anästhesologischen Stationen?

00:07:40: und was ist auch noch so dein Arbeitsschwerpunkt.

00:07:44: Ist das überwiegende Diagnostik?

00:07:46: oder bist du auch im Trachealkönnenmanagement in Weaning mit tätig?

00:07:49: Nimm uns da mal ganz kurz

00:07:51: mit!

00:07:53: Ja also ich bin gerade... Ich habe gerade eine Umstellung in meiner Arbeit vollzogen.

00:08:01: Ich bin jetzt nur noch ein Tag in der Woche, in der Klinik.

00:08:05: Und dann natürlich an Wochenenden und Feiertagen wie die Dienste halt zu kommen.

00:08:11: Da bin ich doch vor allem auf der Stroke-Unit tätig... ...und in der Diagnostik.

00:08:17: Das ist ja so das allererste was bei einem Schlaganfall oder einem Verdacht auf einen Schlagan Fall ist, dass die Personen erst mal angeschaut werden.

00:08:26: Ist da überhaupt eine Schluckstörung?

00:08:28: Da sind da Schwierigkeiten vorhanden oder eine Sprachsprechstörung.

00:08:33: Ja, das ist so der normaler Alltag.

00:08:36: aber darüber hinaus bin ich auch in anderen Bereichen in der Klinik tätig also in der HNO da ganz viel mit Trafialkannüllen natürlich in die Geriatrie.

00:08:46: aber auch Altersbedingte Stimmen, Sprech und Stuckstörungen werden dort behandelt ja auf der... Also eigentlich überall wirklich auf der Intensivstation auch da im Bereich des Weanings.

00:09:06: Da ist das Krankenhaus, wo ich arbeite ... hat dann nicht so einen krassen Schwerpunkt wie andere Krankenhäuser wie zum Beispiel im Siloar-Krankenhaus, da ist die Weaningabteilung ja sehr viel größer.

00:09:20: Aber trotzdem wird es natürlich auch dort gemacht und da sind wir immer involviert.

00:09:27: Und ansonsten bin ich drei Tage die Woche in der Schule und unterrichtet dort, versucht dann mit den Patientenbeispielen, die ich in der Praxis sehe, den Unterricht zu spicken.

00:09:39: Interessant zu gestalten und die Faszination für dieses Feld irgendwie zu wecken.

00:09:45: Ich habe schon bei ein paar Leuten Rückmeldungen bekommen, dass sie auch in diesem Bereich gegangen sind.

00:09:51: Das freut mich immer sehr wenn ich das höre.

00:09:54: Aber ja, es ist so zweigeteilt aus Klinik.

00:09:58: Dann Dozententätigkeit in der Ausbildungsschule und jetzt noch ganz neue Selbstständigkeiten, die ich nebenbei noch aufbauere aber das ganz gemächtlich.

00:10:10: Ich habe da keinen Stress.

00:10:13: Wunderbar bleiben wir nochmal ganz kurz in der Klinic.

00:10:16: Ich freue mich an mein Herz geht auf als ich damals noch in dem Klinikum gearbeitet habe.

00:10:22: Da war ich in der Krankheitsvertretung Und ich weiß noch, es gab nur unsere Stelle.

00:10:30: Die habe ich mir damals dann mit einem anderen Artensprecher und Stimmlehrer übrigens geteilt – dem Sascha.

00:10:36: Wenn du zuhörst, hi Sascha!

00:10:37: Er hat mittlerweile auch eine Praxis in Hamburg.

00:10:41: Wir hatten eine Stelle zusammen für die Neurologie.

00:10:45: Es gab jeden Tag aus der Hano, aus der Geriatrie Tausende Konzilberichte.

00:10:51: Wir konnten das gar nicht schaffen, weil wir hatten die Stroke und dann hatten wir immer Parkinson-Komplex.

00:10:57: Dafür ist ja auch damals der Professor sehr bekannt gewesen und auch einige der Leiter in Oberarztinnen.

00:11:02: Und dann hatten wieder Normalstationen.

00:11:04: Wenn ich damals hatte, haben wir sechzehn zertifizierte Strokebetten.

00:11:09: Wenn wir damit fertig waren, sind wir halt runtergegangen.

00:11:13: Ich glaube, ich habe es ein paar Mal erlebt, dass wir auf der Anästhesiologischen waren oder in der Neurochirurgie Gerade bei den Hirnoperationen, mit dem Sprachtistung.

00:11:23: Das haben wir dann schon mal gemacht aber ich war noch nie in der Hanoh damals und ich fand das immer so schade weil ich gedacht hab es müssen doch logopädische Fachkräfte in der Hanoo existieren!

00:11:34: Also das ist ja auf jeden Fall eine deutliche Verbesserung in der Grundversorgung, in der Struktur vom ganzen Klinikum.

00:11:40: Ich bin da ganz ganz happy wenn ich höre dass du und andere Kolleginnen auch die Hanohmit versorgen.

00:11:47: Wir versuchen es zumindest, also es klappt auch nicht immer.

00:11:50: Also wir sind leider immer noch zu wenige um wirklich jeden Tag alle Patientinnen therapieren zu können.

00:11:59: das klappt so gut wie nie.

00:12:01: Das ist echt schlimm.

00:12:04: aber da gibt es leider auch Vorgaben von der Leitung dass man bestimmte Patientinnen, die meistens noch die Komplexpauschale haben bevorzugen muss um dann das abrechnen zu dürfen.

00:12:22: Also da gibt es klare Vorgaben, die wir einhalten müssen und dann fallen leider leider echt einige runter, die so dringend eine Therapie ja auch brauchen.

00:12:34: also dass ist leider immer noch der Fall auch wenn wir ab und zu doch mal in der Hanoh sind.

00:12:40: Fährt dir H&O oder hören wir regelmäßig etwas von wegen, ja.

00:12:45: Kommt ihr denn mal wieder?

00:12:46: Oder ... Wir haben die jetzt schon ein zweites Mal angemeldet diese Person und sagen, es geht leider nicht.

00:12:54: Die sind einfach nicht genügend Leute!

00:12:56: Das ist nicht machbar.

00:12:58: Und ich werde dir seit jetzt mehr als wir damals waren.

00:13:03: Habt

00:13:03: ihr so was zu fünft?

00:13:06: Was für ein Luxus.

00:13:08: Für alle, die zuhören.

00:13:09: Also schaut out an alle Menschen, die in Kliniken arbeiten.

00:13:12: Ihr macht einen großartigen Job-Therapeutin, ein Ärzte und eine Pflegefachkräftesozialdienste.

00:13:17: ihr seid mega!

00:13:18: Die Vorgaben von den Krankenkassen sind einfach nicht realistisch in der Umsetzung das ganze System schwierig.

00:13:26: Darüber haben wir ja schon mal in anderen Podcasts gesprochen.

00:13:28: also deswegen

00:13:30: Schapo

00:13:31: Ja, dass ihr da weiterarbeitet.

00:13:33: und das für alle die jetzt selbst schon mal Patientin waren in einer Einrichtung wissen jetzt vielleicht auch durch Pauschalen, durch Fachkräftemangel ist es dann manchmal schwierig Therapie zu bekommen.

00:13:45: Gerade so ein Thema wie Tragialkönn-Management wo man dann gucken muss wie dekannuliere ich kann nicht dann brauche ich ja eigentlich eine engmasche Therapien regelmäßige Therapien Mundpflege Das sind ja so die Themen, die wirklich relevant sind für viele Patientinnen.

00:13:59: Und wenn ich da an manche anesthesiologische Stationen denke, wo nie ein logopädischer Fachkraft kommt und die Pflege da alles alleine stemmen muss, dann ziehe ich meinen Hut für viele Kolleginnen, die da arbeiten!

00:14:14: Und trotzdem bist du in dem Bereich geblieben und hast die Leidenschaft dafür behalten.

00:14:20: Ist das auch ein Grund, weswegen du in die Lehre gegangen bist?

00:14:23: Weil du gesagt hast, dass muss mehr nach Bad Nenorf, da muss mehr drüber gemacht werden.

00:14:28: oder hat jemand aus Bad Nendorf angerufen gesagt Kasper komm noch mal vorbei!

00:14:32: Wie ist es passiert?

00:14:33: wie bist du Lehrer geworden?

00:14:36: Ja also das war tatsächlich nicht so geplant.

00:14:42: Also nach der Ausbildung dachte ich, wenn ich sammle erstmal einige Jahre Berufserfahrung und guck mir alles an.

00:14:50: Ich habe schon das Ziel gehabt eigentlich hauptsächlich neurologische Störungen zu behandeln und bin aus dem Grund auch gerade in den ersten Jahren sehr viel Praxishopping habe ich gemacht um mir dann die Stelle so herzurichten dass ich ja eigentlich nur Neurologische Störungen im Handel.

00:15:14: Ja, und dann kam der Anruf von der Schule.

00:15:17: Und die wussten irgendwie ja, was man macht irgendwas mit Neuro.

00:15:23: Der hat sich darauf so ein bisschen spezialisiert um das in seinen Dingen und vielleicht können wir das auch an die Schule bringen.

00:15:30: Dann war ich natürlich sehr beglückt über diese Anfrage.

00:15:36: War aber auch ... Ist das wirklich jetzt schon an der Zeit?

00:15:43: Aber bin dann ins kalte Wasser gesprungen und fünf Jahre später finde ich das immer noch sehr, sehr spannend.

00:15:50: Und es macht mir echt große Freude diesen Bereich dieses Handlungsfeld den Auszubildenden näher zu bringen und hoffe doch so viele wie möglich dafür zu begeistern und da reinzuverbringen.

00:16:06: weil Also, gerade auch das Trariakanen-Management.

00:16:11: Das ist ja allgemein in der Sprachsprechstimmen-Schlucktherapie so ein Feld, wo doch viele sagen, oh nee da traue ich mich nicht ran.

00:16:22: Nee, das ist mir zu heikel oder so, das mache ich lieber nicht!

00:16:26: So kenne ich das zumindest von den Leuten mit denen ich gesprochen habe und dabei denke ich natürlich es ist irgendwie ein besonderes Feld Auch Dinge, die man dort noch mal ein bisschen spezieller beachten muss.

00:16:41: Aber eigentlich ist das ein Feld wo wir sehr gut arbeiten können und was so wichtig ist.

00:16:48: Und ja da würde ich mir wünschen dass sich noch mehr Leute trauen in diesem Feld zu arbeiten und es ausprobieren, sich weiterbebilden natürlich in diesen Bereich.

00:17:02: aber es ist total machbar!

00:17:07: Ich finde es ist so schön nördig.

00:17:08: Also ich find Neuro-nördig, da ist so viel wo man sich so schön reinarbeiten kann.

00:17:16: Es ist ein irrsinnig spannendes Feld allein diese Erkrankungen zu verstehen oder die neuen Behandlungsmethoden und daher können wir jetzt das Irrsinn nicht.

00:17:25: spannend finde ich also alles was sehr technisch es auch sehr klar Wo wir uns sehr gut treffen, also ich mag es total gern mit Kindern zu arbeiten.

00:17:37: Aber ich persönlich ziehe auch unheimlich gerne die neurologischen Patientinnen vor oder relativ komplexe Erkrankungen bei Erwachsenen weil es einfach eine gewisse Klarheit mitbringt was man wann wie wo tut und in welchem Umfang.

00:17:52: das ist bei Kindern immer noch mal so ne andere Sache.

00:17:54: Und es ist toll nochmal nach draußen Es ist ganz toll dass du vielleicht die Kinder versorgen kannst.

00:18:01: Ich finde, Neurologie und auch Drachkannun-Management bringt einfach so eine andere Berufsperspektive mit sich.

00:18:08: Die vielleicht ähnlich im Stottern oder so zu finden ist.

00:18:11: Die noch mal einen ganz eigenen Bereich bedeutet.

00:18:15: Und das find ich so spannend!

00:18:16: Ich hab ja vor dir in Bad Nenoff unterrichtet ... Neurologei... Ich hatte damals, oh Gott, ein Semesterzeit für sechs Themen innerhalb von zwölf Stunden zwölf Doppelstunden.

00:18:32: Ich dachte damals Dysatrophonie, dysphagie, Rhenophonie, Apraxie... Und noch irgendwas!

00:18:41: Alles in einem Semester?

00:18:45: Das hat super viel Spaß gemacht.

00:18:48: Magst du uns mal ... kurz erzählen, wie das jetzt ist.

00:18:51: Also ich weiß dass ihr ja vielen Badnenov verändert habt.

00:18:54: Ihr habt ja auch viel gerade für die Akademisierung getan, viel mehr als manch andere Ausbildungsstätte gemacht habt und ihr habt ja sehr dafür gesorgt, dass es ein bisschen moderner wird vom Unterrichten her.

00:19:08: Magst du uns da mal grad mitnehmen für deinen Fachbereich?

00:19:12: Ja also da tut sich wirklich jedes Semester was!

00:19:17: Das finde ich auch der Schöne wirklich im stetigen Wandel ist und es wird jedes Semester versucht, irgendwie diese Auswahl nur noch zu optimieren oder Dinge hinzuzufügen vielleicht auch wegzunehmen.

00:19:32: Oder einfach mal Dinge kritisch zu hinterfragen.

00:19:36: Ist das denn so sinnvoll wie wir das machen?

00:19:38: Oder müssen wir uns dem Arbeitsfeld der Praxis irgendwie annähern?

00:19:46: noch oder machen wir das eigentlich schon ganz gut?

00:19:49: So kann man ja auch mal sagen, eigentlich funktioniert das schon ganz gut.

00:19:53: Und ich glaube auch dass wir sehr viele Dinge immer besser machen und auch sehr gut laufen.

00:20:01: Es gibt trotzdem natürlich noch Bereiche wo wir sagen Ja Das muss noch ausgebaut werden.

00:20:07: Da bin ich natürlich im neurologischen Bereich immer der erste da sagt Der Bereich muss noch raus gebaut werden.

00:20:17: auch mal so eine Statistik.

00:20:19: Ich glaube, das war von der AOK an die das mal erhoben haben wie dass die Handlungsfelder in der Sprachsprechstimm-Schlucktherapie wie die geordnet sind und da habe ich meine es waren so zwanzig Prozent der Patientinnen haben irgendwie eine neurologische Störung und natürlich der Großteil Kindertherapie.

00:20:47: Und dann kommt noch so was hinzu wie Stimmstörungen, Stimmentherapie.

00:20:53: Aber diese Bereich Neurologie mit zwanzig Prozent hab ich auch mal geguckt, okay?

00:20:58: Wie ist denn das in der Ausbildung vertreten?

00:21:01: Sind die diese Zwanzig-Prozenten, die es in der Praxis scheinbar fanden sind ... sind sie in der ausbildung und da sind wir schon gut auf einen guten Weg?

00:21:10: Da kann sicher noch mehr kommen!

00:21:13: Da bin ich immer in Verhandlungen.

00:21:16: Aber ja, es hat sich was getan und es wird sich auch noch mehr tun in diesem Bereich.

00:21:23: Und ich habe deutlich mehr Stunden als du damals zur Verfügung hattest – das ist schon gut!

00:21:30: Also gerade im Bereich Schluckstörung sind sehr viele Stunden noch hinzugekommen.

00:21:37: Ja, jetzt versuchen wir das dann nochmal ein bisschen auszuweiten.

00:21:41: Auch in dem Bereich Aphasietherapie und Sprechapraxie natürlich da ist glaube ich auch noch ein bisschen nachholbedarf aber es ist deutlich mehr geworden als noch vor sieben Jahren oder so, sieben- acht Jahren?

00:21:58: Ich weiß nicht wann du da warst ungefähr so

00:22:02: oder noch weiter.

00:22:06: Ja, also da kommt was dazu.

00:22:08: und ja wir versuchen auch das natürlich dem Konzept Schlafwurst Andersen auch anzupassen.

00:22:17: Weil dieses Konzept schon über hundert Jahre alt, das bringt ganz viel mit.

00:22:24: aber jetzt ist es gerade wirklich so am Scheidepunkt dieses Konzepts in die Moderne zu übertragen und vielleicht noch mal andere therapeutische Bereiche zu übertragen, wo es natürlich aus sehr vielen Jahrzehnten an Erfahrungen was alle Schlaffers da innen bisher machen.

00:22:44: Da gibt es ja einen riesen Fundus.

00:22:47: Nun wurde das noch nicht aufgeschrieben.

00:22:48: ich habe manchmal das Gefühl dass die Atem- und Stimmlehrer so ein Vermarktungsproblem hat weil Es gibt da so, so viele Sachen.

00:23:00: Aber das irgendwie aufzuschreiben und zusammenzubringen... ...und dann mal vielleicht ein Konzept für die Dysartrie rauszubringt,... Das ist noch nicht getan und vielleicht kommt es ja noch.

00:23:15: Na höre ich da etwa eine Buchidee Kaspar?

00:23:18: Und wir dann irgendwann vielleicht einen Buch von dem Herrn Enninger vorliegen!

00:23:22: Also wollte ich noch nicht gehen aber....

00:23:26: Nee, nee.

00:23:27: Also da sind Ideen

00:23:29: da natürlich wie man das erst mal in der Ausbindung enterieren kann aber dann auch wie man den Weg nach draußen auch bedeutlicht um dieses Klischee ja im atemstrichen Stimmblayern machen Stimmtherapie was natürlich auf der Fall ist und wir können es sicher auch sehr gut machen Aber eben nicht nur Und dass ist so mein Ziel Das noch mehr auf die Bildschirmfläche zu bringen.

00:23:56: Ich würde sogar so weitgehen und zu sagen, die größte Qualität des Konzepts Schlafoste Andersen ist in der neurologischen und Bewegungstherapie.

00:24:03: Ich finde es ja auch sinnvoll für Stimmtherapien aber ich finde hier liegt ein viel viel größerer Aspekt wenn nicht an neurologische Erkrankungen denke, auch wenn ich an orthopädische Erkrankungen denke.

00:24:17: Da ist so viel Potenzial.

00:24:19: Wenn ich schaue, ich unterrichte ja schon sehr lange Schlaffhorst-Andersen-Strategien in anderen Fachbereichen.

00:24:26: Und wenn ich sehe wie dort die Strategien abgewandelt werden können, wenn wir die schwingende Bewegung aus der Stimme herauslösen und sie plötzlich im gerontorpsychiatrischen Kontext sehen... Da ist so viel drin!

00:24:42: Ich glaube Schlafthorst Andersen, die beiden würden euch es gleich tun und genauso schauen.

00:24:48: was Wissen wir, die waren ja damals schon sehr up to date.

00:24:51: Die waren so interessiert an der Wissenschaft.

00:24:54: So interessiert am Röntgen?

00:24:57: Wer das nicht weiß, Clara Schlaffer hat live Röentgen gemacht.

00:25:00: Das würde man heute nicht mehr tun aber sie würde heute wahrscheinlich live MRT machen.

00:25:06: Wir haben ja gerade nach Hannover ich weiß nicht ob du es weißt ein ganz neues MRT bekommen am INI dieses Sitz-MRT wo man so rein fährt rückwärts ganz abgefahren.

00:25:18: Ja, beim INI.

00:25:19: Da ist ne neue radiologische Praxis und da habe ich schon Befunde für eine Patientin bekommen ans Abgefahren mit Thermo Untersuchungen nicht mehr schwarz-weiß sondern bunt.

00:25:32: also wirklich ganz herrlich.

00:25:34: Und ich glaube die beiden würden das genauso feiern weil denen war damals wichtig zumindest laut der Aussagen ihrer Schüler innen und den Briefen dass es physiologisch nachvollziehbar ist.

00:25:45: Dass die Leute wirklich im Alltag abgeholt werden können.

00:25:49: und ich denke, es ist ganz wichtig dass wir Schlaffost anders sind und auch die Ausbildung immer wieder hinterfragen.

00:25:56: Und auch immer wieder schauen was behalten wir?

00:26:00: Was ist nur Traditionen und das Behalten aufgrund weil's ein altes Konzept ist.

00:26:09: denn das wissen wir alle Nur weil etwas alt ist, es ist noch lange nicht gut.

00:26:13: Und bei Schlafhaus Andersen zeigt es sich ja immer wieder... Es sind die Strategien dahinter und das Konzept dahinter was sich bis heute bewährt, weil es einfach einen wirklich großen Sinn ergibt, was wir da tun.

00:26:26: Was ist denn für dich?

00:26:28: Für die Neurologie jetzt neben der Aufrichtungsarbeit etwas, was dich sehr unterstützt aus dem Konzept Schlaf Haus Andersen?

00:26:34: Wo du sagst, dass ist wirklich etwas, das hatte ich Das begleitet dich bis heute oder das möchtest du auch den Schüler in Bad Nandorf mitgeben, dass das ein gutes Fundament ist.

00:26:46: Also da kommt mir als erstes die rhythmische Bewegung also der Rhythmus in dem Kopf weil der Rhythmus natürlich Sprache ist Rhythmuss, Sprechen ist Rytmus und das kann man auch in der Neurologie bei Dysartrin super gut verwenden.

00:27:05: Ich meine, da gibt es ja auch andere Therapie-Ansätze.

00:27:08: ich muss an das Pacing Board denken.

00:27:10: also dass ist ein so simples Element oder so simples Tool.

00:27:17: und dann denke ich okay, gut, das Pasing Board bringt einen Rhythmus rein, das bringt eine Struktur rein mit dem Konzept Schlafast Andersen, können auch genau das Gleiche und können diesen Rhythmus nutzen den wir in uns haben.

00:27:39: Den wir verkörperlichen können, den wir auf eine ganz körperliche Ebene bringen können.

00:27:45: Super Nutzen für dann eben die Sprecharbeit.

00:27:51: bei Dysartrien zum Beispiel Ja, und dann ist natürlich alles gemeint mit Dessertrien-Dysartrophonie, Dysartropfneumophonie.

00:28:01: Das sind ja genau diese Bereiche.

00:28:04: Atmung, Stimme, Artikulation – das weiß ich selber noch aus meiner Ausbildung, dass dieses große Ziel war der Ausbildung, diese Bereichen in Einklang zu bringen.

00:28:17: Und das ist doch genau die Arbeit, die wir brauchen für die Dissertrietherapie!

00:28:25: Und das hat sich auch absolut bewährt.

00:28:27: Wenn wir jetzt mal das Thema Parkinson nehmen, haben wir auf der einen Seite die Lise Wermann-Wreustreatment, die ja durchaus ihre Berechtigung hat.

00:28:35: Sobald wir aber uns dann weiter weg bewegen vielleicht zu Patientinnen, die vielleicht noch andere Impulse brauchen, haben ja dann Hunziker und Degen auch schon angefangen Schlafhorst Andersen Inhalte in ihrer Parkinson Therapie zu übertragen mit Schiffung, Tüchern und Schwungenübungen.

00:28:52: Wenn ich so an meine Park- und Sohnpatienten denke, viele profitieren sehr von den Hinzunehmen von Bewegungen.

00:28:58: Von Atenschriftzeichen, Rhythmischen Sprechen... Und ich denke da sind es so viele Möglichkeiten in der Therapie.

00:29:07: Und das sage ich jetzt immer wieder.

00:29:08: Schlafhorst Andersen ist für mich im ersten Moment gar nicht unbedingt Stimmtherapie sondern eher so viele andere neuroplastische

00:29:14: Möglichkeiten.

00:29:17: Ja, das ist spannend.

00:29:18: Dass du das noch mal abhebst und nicht nur auf diese klassische Arbeit ... wofür wir natürlich von den Krankenkassen auch bezahlt werden?

00:29:29: Wir können ja im Körpertherapie so nicht abrechnen mit dem Krankenkasten.

00:29:33: Das ist ja Bereich der Physiotherapie oder auch der Ergotape.

00:29:38: Aber ja klar!

00:29:38: Also man kann das abheben und dann dafür super nutzen.

00:29:44: Wir nutzen die Bewegung ja, um irgendwie einen Effekt an der Stimme am Schlucken zu erzielen.

00:29:51: Und dafür ist es natürlich wichtig auch in eine ganz gravartige Bewegung zu kommen.

00:29:56: aber das versuche ich da immer zu trennen.

00:30:00: wenn in der Ausbildung so die Frage kommt dann mache ich mit denen eine körperliche Bewegung eine kreisende Bewegung oder eine schwingende Bewegungen und Dann ist sie frei, ja okay.

00:30:14: Aber wo betretest du dahin?

00:30:17: Eine Kreisenbewegung ist super für die Aufrichtung!

00:30:20: Toll wird dann hast du eine Aufrichtungen erzielt.

00:30:23: Aber wir dürfen mit den Krankenkassen nicht als Ziel haben, eine Mittelkörperspannung zu erzielen, sondern wir haben hier die Stimme tragfähig zu machen oder das Schlucken wieder herzustellen und ... Dafür brauchen wir eine Aufrichtung, aber so dass das Denken immer zielorientiert ist auch unseren Bereich.

00:30:47: Das ist mir immer sehr wichtig.

00:30:48: und da die Abgänzung zu haben nicht, dass wir ein bisschen in Torwitzküche kommen wenn dann dokumentiert wird Wir machen nur Körperarbeit Ja müssen wir machen.

00:30:59: Aber wir haben ein anderes Ziel zumindest gerade noch

00:31:06: Und es ist ja.

00:31:08: Ich hatte ja vor kurzem hier auch den Podcast mit Yasemin Milutivunic und auch dem Podcast mit Ulrich Birkmann, wo vor einiger Zeit letztes Jahr.

00:31:17: Oder mit Konrad Seidel vom Charité, wo es um Dekanulierung ging.

00:31:20: Und Es ist ja mittlerweile ganz klar dass dysphagietherapie beispielsweise viel mehr Bewegungstherapien braucht und vielmehr Atemtherapeutische Impulse als wir das bisher angenommen haben.

00:31:33: Wenn wir jetzt mal nur daran denken Korea-Handtinken, wie wichtig da das Training der Einatmung ist und das Training in der Ausatmungen für beispielsweise die Reinigungsfunktion, für die Schutzfunktion.

00:31:47: Für die Atemschluckkoordination.

00:31:49: Da ist ja mittlerweile überschlagen sicher die Studien gerade so in Brasilien.

00:31:56: Shakira hat da letztes Jahr wieder eine Studie rausgehauen zum Thema inspiratorisches Training Auch zu diesem Spannungsfeld, wie verändert sich die neuronale Schleife des Schluckens durch Atemdruckverfahren?

00:32:10: Und ich finde es so interessant dass jetzt alle um die Ecke kommen und sagen wir müssen in einem Atem arbeiten um diese Schlucken zu unterstützen.

00:32:19: Das ist ja genau der Ansatz den wir bei Schlaf aus Danders noch immer wieder verfolgt haben!

00:32:23: Wir müssen die Atmung stabilisieren, die Ausatmung verlangsamen dazu Sorge tragen das der Druck ausgeglichen wird.

00:32:32: an dem Punkt sind, dass wir sehen, dass diese Widerstandsübungen mit Sparte überhaupt nicht so signifikant verbessern sind wie beispielsweise Ausatmen oder Einatm-Druckverfahren.

00:32:42: Und ich finde das zeigt auch hier wieder ein Potenzial vom Konzept Schlafhorst Andersen weil das ja seit Tag eins in der Ausbildung knallhart vermittelt wird.

00:32:52: dieses Training der Widerstände von der Arbeit.

00:32:56: Ich meine laut Arbeit von Schlaf Horst Andersson find' ich ja auch für die Schlucktherapie ganz hilfreich!

00:33:03: Ja, total.

00:33:04: Und gerade dieser Bereich, dass die Atmung... Wir müssen sie natürlich schulen um erst mal natürlich die Schutzmechanismen des Körpers wieder aufzubauen bei der Schlucktherapie.

00:33:20: aber natürlich können wir auch die Atmen nutzen, um überhaupt eine Spannung wieder in diesen Mittelkörper zu bringen.

00:33:26: also wenn das Zwerchfell irgendwie... Also das bedingt sich ja gegenseitig.

00:33:29: Wenn es zwerchfeldgut nach unten sinken kann.

00:33:33: Dann haben wir auch irgendwie eine einigermaßen vorhandene Aufrichtung, aber wenn wir dann eben das Zweifel auch runterbringen können, einer tiefe Einatmung erzeugen können, dann stimuliert es natürlich auch diese ganze Aufrichtungsmuskulatur an die wir haben.

00:33:49: und wenn wir noch einen Widerstand geben, einen artikulatorischen Widerstand oder muss auch gar nicht artikulatorisch sein, irgendein Wider Stand in der Ausatmungen, dann wie du meinst Trainieren wir ja das Zweichfeld auch da wieder, die geführte Ausadmung und dann eben produktiv für das Husten zu sein.

00:34:09: Also da ist ganz viel vorhanden!

00:34:14: Viel vorhandene und vor allem in dem schönen kritischen Umfeld.

00:34:17: was mir vorhin sehr gefallen hat war deine Äußerungen dass man auch mal genau guckt.

00:34:22: Ist jetzt noch Fakt, was ist sinnvoll?

00:34:24: Was ist nicht sinnvoll.

00:34:26: Ich finde in der Logopädie in vielen Ausbildungsstätten – das wisst ihr, die mir relativ lange folgt – finde ich immer noch dass wir zu sehr an alten veralteten Wissen festhängen.

00:34:38: Vielleicht gibt es da auch noch das eine oder andere in Bad Nendorf, was da so rumkursiert ist ja manchmal so.

00:34:45: Aber wenn man so nach Bad Nendov schaut, ist eine Qualität, die er harbt ... sehr proaktiv auch mal zu sein.

00:34:55: Auch mal zu sagen, okay wir testen das jetzt einfach mal aus.

00:34:58: Wir machen jetzt einfach einmal... Ich weiß noch, das war ich glaube während oder nach Corona.

00:35:04: habt ihr mit diesen Seminarwochen angefangen?

00:35:07: Da war sicherlich auch mal was dabei, wo man kritisch unterfragen kann.

00:35:10: Ist das jetzt so zielführend?

00:35:12: Aber ich finde die Idee toll, dass ihr da einfach so proaktiv mit Sachen umgeht.

00:35:16: Das will ich mir von vielen Logopädie-Einrichtungen wünschen, dass wir auch da ein bisschen gucken wie können wir Dinge verändern und wie können sie anpassen und eben nicht das Chorikolums von fünfhundert Jahren weiter abrufen.

00:35:29: Das finde ich hier eine ganz wesentliche Strategie,

00:35:33: die ja abruft!

00:35:35: Und ich merke eine Veränderung.

00:35:37: Vor allem im neurologischen Bereich, ne?

00:35:40: Das hatte ich dir ja schon mal gesagt, dass ich den einen oder anderen Menschen bei mir im Praktikum hatte, wo ich gesagt habe, da hatte wohl jemand einen recht guten Neurologie-Unterricht.

00:35:50: Wobei es dann im vierten Semester noch gar nicht so viel ist!

00:35:54: Na ja sie kommen auch nach der Nachsbildkammer vorbei.

00:35:57: Also ich hab aber ja auch Leute die vorbeigekommen sind, nachdem sie... die Ausbildung gemacht haben oder sie hatten in einem vierten Semester keinen Platz bei mir bekommen.

00:36:06: Und das finde ich natürlich dann spannend zu sehen, wie ist es jetzt als ich die Ausbildung gemacht habe?

00:36:13: Da hab' ich Modak gelernt!

00:36:15: Das war mein... und das hat sich ja absolut revolutioniert.

00:36:20: Cool!

00:36:21: Ja, total.

00:36:23: Du hast ja auch dann studiert ne?

00:36:24: Du hast doch dann auch gesagt nee also es reicht dir nicht aus du musst jetzt noch ein bisschen mehr lernen.

00:36:29: Richtig, genau.

00:36:31: Also ich hab nach der Ausbildung genauso wie du das gerade gesagt hatte irgendwie hat mir das noch nicht gereicht.

00:36:36: Ich dachte wenn jetzt habe ich die dreijährige ausbildung gemacht.

00:36:41: schön und gut voll Jetzt kann ich arbeiten aber irgendwie fehlt mir da was.

00:36:46: Und dann habe ich den Bachelor in Heldesheim noch gemacht den interdisziplinieren Bachelor Ja, und hab dann dort auch natürlich mit anderen Berufsgruppen zusammenstudiert.

00:36:59: Dort auch diesen interdisziplinären Austausch noch mal kennengelernt den Krankenhaus jetzt weiter kennengelern in der Praxis quasi.

00:37:09: Es klappt mal besser, mal schlechter.

00:37:12: aber ja also das war noch so ein Punkt nach der Ausbildung wo ich dachte, das möchte ich noch weiter kennenlernen.

00:37:23: Ja, und dann habe ich ja während... Ich auch schon an der Schule gearbeitet habe noch den Master gemacht in Medizin Pädagogik.

00:37:32: Da ging es dann doch mehr um die Inhalte.

00:37:37: wie kann ich das denn am besten vermitteln?

00:37:40: Also hast du einen pädagogischen Abschluss noch gemacht Und so ist das gekommen

00:37:47: Cool!

00:37:48: Ach, es freut mich.

00:37:49: Also zu hören wie du da auch deinen Weg gehst und dann mit einer Leidenschaft über das Thema sprichst?

00:37:57: Wie super, total faszinierend.

00:38:00: Und es ist ja auch faszinent, wie dieses Konzept über so viele Jahre besteht und Menschen beeinflusst.

00:38:06: Dann habt ihr euch gedacht oder das Collegium, die Schulleitung hat sich gedacht, Mensch, dieses Koncept muss man jetzt irgendwie schützen.

00:38:15: Und magst du dazu was sagen?

00:38:18: Denn ich habe vor einigen Monaten plötzlich so einen Link bekommen online von eurem Newsletter, also Newsletter der Schulschlafhorst Andersen und plötzlich war da so ein Bewerbungsvideo drauf.

00:38:29: Was sich total cool fand!

00:38:31: Was übrigens auch dafür gesorgt hat dass ich diesen Podcast so verstärken machen wollte weil die Idee von euch einfach ganz toll fand.

00:38:39: Erzähl mal...

00:38:41: Ja, die Schule beziehungsweise nicht die Schule.

00:38:44: Das Konzept schlaffost anders sind das bewirkt sich auf ein immaterielles Kulturerbe.

00:38:50: Das ist eine Initiative von unserem Schulenleiter kann man schon sagen der hat das so ein bisschen in die Wege gebracht und da gab es natürlich ganz viele Voraussetzungen die erfüllt werden müssen.

00:39:04: und ja es befindet sich jetzt gerade im Bewerbungsstadium.

00:39:10: Es gibt das Image Video jetzt, das Bewerbungsvideo.

00:39:14: Das wirklich sehr gut geworden ist wie ich finde was die Ausbildung noch mal so ein bisschen in einem neuen Licht und vielleicht auch ein bisschen moderner zeigen soll.

00:39:25: Und ja also es geht darum eben dieses Konzept was jetzt über hundert Jahre alt ist um so zu schützen wie es gerade ist.

00:39:37: Ist ein spannender Weg.

00:39:40: Ich bin sehr gespannt, was herauskommt.

00:39:42: Ob es funktioniert oder nicht?

00:39:45: Das steht noch in den Sternen aber ja ist ein schöner Weg der jetzt da gegangen wird.

00:39:53: Super!

00:39:54: Wenn ihr mehr erfahren wollt zum Konzept Schlaf Ost Anderson schaut einfach an die Food Note.

00:39:58: Da habe ich nicht nur die Informationen rund um Casper Enninger seiner Website und was er so macht verlinkt, sondern natürlich auch alles zum Thema Schlafhorst anders sind.

00:40:07: Die Schule das Institut schaut doch einfach mal rein.

00:40:10: es lohnt sich vielleicht hast du Lust?

00:40:12: Vielleicht auch eine Ausbildung dort zu machen?

00:40:13: Eine Fortbildung im Institut zu machen lohnts dich und ich habe doch einen ganz tollen Podcast.

00:40:18: Das Stimmlabor auch da lohnt es sich immer mal wieder reinzuhören.

00:40:22: ihr habt sehr spannende Themen und sehr spannenden GästeInnen die auch da sprechen können.

00:40:29: Ja, genau.

00:40:31: Immer bewerben!

00:40:32: Es gibt Informationsveranstaltungen an der Schule.

00:40:35: Man kann auch mal reinschnuppern und einen Tag kospitieren – das ist immer möglich.

00:40:41: Dann macht die Sabine Schmidtdauer die Koordination gerne einfach anschreiten.

00:40:48: Das darf ich jetzt gar nicht sagen, liebe Sabine viele Grüße.

00:40:51: Die habe ich damals auch eine Fortbildungsveranstaltung, eine Info-Veranstaltung besucht.

00:40:56: Ist ein paar Tage

00:40:56: her...

00:41:00: Mensch, wir schnacken hier schon eine dreiviertel Stunde lieber Kaspar.

00:41:06: Und für mich ist es total klar, dass du das was du da machst mit Leidenschafts machst und das auch versuchst weiter zu vermitteln.

00:41:15: Was würdest du denn gerne unseren Zuhörerinnen heute noch mitgeben von unserem Gespräch?

00:41:20: Von deiner Arbeit?

00:41:21: Was würdest du denen gerne aufzeigen wollen?

00:41:27: Schlafhausdannelsen kann mehr als nur Stimmtherapie.

00:41:31: Das würde ich als klare Aussage rausbringen wollen.

00:41:35: und ja, man kann sich auch trauen Schlucktherapien mehr zu machen weil auch in die Schluck-Therapie im Allgemeinen nicht nur das Drachealkanönenmanagement sondern Schluck Therapie ist ja bei einigen Personen doch so bisschen... Mit Fingerspitzen fassen Sie dieses Thema an.

00:42:00: Wobei ich wirklich glaube, dass in diesem Bereich so viel Schönes gemacht werden kann und so viel wie ich ganz am Anfang meine Lebensqualität zurückgegeben werden kann.

00:42:12: Also wirklich dieser Bereich Lebensqualitätsessen ist Lebensqualität und das irgendwie wieder einem Menschen näher zu bringen ist eine sehr erfüllende Arbeit.

00:42:26: Und da würde ich mir wünschen, dass es noch viel mehr Personen

00:42:29: machen.".

00:42:31: Also das ist auf jeden Fall ein Aufruf und vielleicht fühlst du dich ja gerade angesprochen?

00:42:36: Dann

00:42:37: schreib doch mal den Kaspar an!

00:42:39: Denn wenn Du ein Agentsprechend-Stimmenlehrerin bist, vielleicht gibt Dir dir ja ein paar Impulse, woher Du Dich wenden kannst – und natürlich für alle anderen Informationen auch gerne in der Schuhe-Schlafe aus Andersen melden.

00:42:51: Vielen, vielen Dank lieber Kasper.

00:42:53: Es war mir eine totale Freude dich einzuladen ganz großartig den Kollegen hier eine kleine Bühne zu geben und ich hoffe dass wir uns bald in einem nächsten Fachgespräch hier an Hannover mal wiedersehen.

00:43:06: Ja sehr gerne!

00:43:07: Vielen dank für die Einladung.

00:43:08: es war wirklich sehr schön.

00:43:12: Gerne doch Und ihr könnt natürlich unter unserem Podcast diskutieren.

00:43:16: Ist Schlafhorst Andersen in der Dysphagie für dich auch geeignet?

00:43:19: Arbeitest du vielleicht schon im Bereich Schlafhost Andersen, ich weiß doch genau wer hier noch mitzuhört.

00:43:25: da sind einige neurologische Nerds doch unterwegs!

00:43:29: Ich wünsche euch einen schönen Abend.

00:43:30: wir hören uns sehen uns mal sehen auf TikTok Instagram und so weiter.

00:43:35: hier wieder beim Stimmkonto.

00:43:36: Podcast bis nächsten Monat Tschüss.

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