Gegen alle Widerstände

Shownotes

Willkommen zu einer neuen Folge vom Stimmkontor Podcast. Heute habe ich eine Kollegin zu Gast, bei der ich ab der ersten Sekunde gemerkt habe: Hier haben sich zwei absolute Stimmnerds gesucht und gefunden! Ich spreche mit Nora Scheber. Nora ist Logopädin, Sängerin, Vocal Coach (unter anderem in der Stimmarbeit mit trans* Personen) und arbeitet als kreativer Kopf auch noch als freie Grafikerin und Designerin.

Das Besondere an Noras Geschichte: Sie trägt selbst Hörgeräte. Ihr Weg in den Beruf war steinig, weil ihr viele Vorurteile entgegengeschlagen sind – doch sie hat sich nicht aufhalten lassen.

Gemeinsam führen wir ein unglaublich praxisnahes und fachlich tiefes Gespräch. Nora gibt uns wertvolle Einblicke, wie Menschen mit Hörgeräten Kommunikation und vor allem die Stimme wahrnehmen. Wir klären die essenzielle Frage: Wie können wir im Unterricht, in Coachings und in der täglichen Therapie im Raum richtig Rücksicht nehmen? Welche akustischen und kommunikativen Kniffe verändern für Betroffene alles?

Eine Folge voller Fachwissen, kreativer Power und dem klaren Appell für echte Barrierefreiheit.

Viel Spaß beim Hören! Dein Michael

SHOWNOTES & RESSOURCEN In dieser Folge tauchen wir tief in die Akustik, das feinfühlige Hören und die barrierefreie therapeutische Arbeit ein:

Mehr über Nora Scheber: Entdecke Noras Arbeit an der Schnittstelle von Logopädie, Gesang, Trans*Stimmcoaching und Grafikdesign:

https://www.instagram.com/voicecompass?igsh=MXRicXRtOGh6amJ4aQ== www.voicecompass.de

Projekt: https://www.glsh-stiftung.de/unser-angebot/bildung-kultur-empowerment/ohrenstark/

KONTAKT & SUPPORT (MICHAEL HELBING)

Website: https://michaelhelbing.de

Coaching & Auftrittscoaching: https://michaelhelbing.de/coaching/

Fortbildungen & Termine: https://michaelhelbing.de/termine/

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PRODUKTION Daniel Salinger: https://danielsalinger.de/impressum/

Diese Folge enthält keine bezahlte Werbung.

Transkript anzeigen

00:00:01: Ein Hallo an euch da draußen.

00:00:03: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge vom Stimmkontor Podcast!

00:00:08: Es ist Juni, die Sonne scheint und die scheint besonders schön weil ich habe eine ganz besondere Gäste heute hier im Podcast Die Nora Schreiber.

00:00:17: Nora, schön dass du dabei bist.

00:00:20: Danke, dass ich dabei sein darf.

00:00:23: Ihr könnt natürlich unter unseren Podcast schreiben kommentieren teilen um uns an eurer Meinung teilhaben zu lassen.

00:00:32: Leg'n wir los, Nora!

00:00:35: Ich überlege gerade wann ich dich wirklich mal kennengelernt habe?

00:00:40: Ich glaube das erste Mal bist du mir online aufgefallen in mehreren Kursen als mein technischer Support beim Luxbox-Institut.

00:00:50: Dann bist Du mir aufgefallen... auf dem Hamburger, nee nicht immer vom Hamburger Stimmsymposium sondern auf dem Berliner Singen-Prosium als ich da war.

00:01:02: Da bist du mir aufgefallen als die Person mit dem coolen Lippenstift und der tollen Kleidung das weiß ich noch.

00:01:09: und dann haben wir uns auch hier unter Unterhalt und festgestellt.

00:01:11: also ich habe dann festgestellt es ist ja mein technisches Sport vom Luxvox Institute.

00:01:16: Und dann fing daraus so ein Regalkontakt an, später auf dem Summit Hamburger Stimmsymposium und dann durfte ich ja irgendwann auch bei dir in der Praxis eine Innenausschulung machen.

00:01:26: Also daraus hat sich eine tolle kollegiale aber auch persönliche Freundschaft für mich entwickelt die dich jetzt aber nicht kennen Nora sie noch nicht das große Glück hatten deine Gesellschaft genießen zu dürfen.

00:01:40: was würdest du erzählen wenn ich dir die Frage stelle wer ist Nora Schreiber?

00:01:47: Okay, ich bin Logopäden mit Leib und Seele.

00:01:54: Stimmtherapeutin vor allen Dingen.

00:01:56: Ich bin sehr viel im Gender-Affirming Worldbereich unterwegs, habe sehr viele Klientinnen, arbeite bei den Logopädidyn in Mainz einer sehr, sehr tollen modernen und wertschätzenden Praxis und bin außerdem noch Illustratorin Sängerin, kreativer Kopf und deswegen wie heute hier sind ich habe auch eine Hörstörung.

00:02:23: Das heißt ich habe eine Schalempfindungsschwerhörigkeit Ich kann die hohen Töne nicht gut hören Und bin trotzdem Logopädin.

00:02:34: Vielen, vielen Dank und das ist ja ein großer Blumstrauß den du mitbringst.

00:02:37: Und an euch da draußen es lohnt sich alle diese Bereiche von der Nora mal kennenzulernen.

00:02:42: also Nora als Dozentin, Nora als Sängerin ist der absolute Wahnsinn!

00:02:48: Also vielleicht erzählst uns heute noch ein bisschen was darüber?

00:02:51: Und als Illustratoren ich glaube Voice Compass ist das auf Instagram wo man deine Illustration sehen kann.

00:02:58: Ich kann ja mal gerade hier ins Bild halten.

00:03:04: Also für alle, die jetzt das Bild sehen können.

00:03:07: Wenn du gerade bei Spotify bist oder Apple-Podcasten bitte YouTube einschalten... Nur für diese Sache weit!

00:03:13: Das zum Beispiel ist ein Beutel.

00:03:15: den habe ich bei der Nora gekauft.

00:03:17: Den hat sie mir Designs mit einem Kopf voller Stimmbegriffe und da finde ich ganz, ganz toll.

00:03:23: Ich hab ganz viele tolle Sachen, die den Nora designt hat.

00:03:26: Finde ich unfassbar kreativ

00:03:29: cool.

00:03:30: Aber Nora, ganz am Anfang Du bist ja irgendwann logopädium geworden.

00:03:34: Wie ist denn das dazu gekommen?

00:03:36: Und

00:03:37: ich stelle

00:03:37: mir das gar nicht so leicht vor, weil ich musste als ich die Ausbildung gemacht habe vorher ein phoniatrisches Gutachten mit einem Hörtest machen.

00:03:44: Jetzt ist nur die Frage wie war das für dich diese Ausbildung?

00:03:48: erstmal für dich zu wählen und dann... wie hat es überhaupt hingehauen?

00:03:53: also ich finde es mega aber ich stemme das nicht leicht

00:03:56: vor.

00:03:58: Ja, leicht.

00:03:58: Ich glaube ich jetzt auch nicht die erste Association, die ich zu diesem Weg hätte.

00:04:05: Ich glaub für eine Person mit Höchstdürungen gibt es wenig Jobs, die noch herausfordernder sind als Logopädin zu sein.

00:04:13: Glaube dass sich das vor allen Dingen deshalb gemacht habe um mir zu beweisen, dass ich das kann und... ...ich bin dazu gekommen weil mein Opa einen Schwerkanfall hatte dann eine globale Aphasie über sehr viele Jahre hinweg gehabt hatte, mit sehr vielen Komplikationen dabei und wir uns der Familie auch mit ihnen gekümmert haben.

00:04:38: Und das was sie noch hochgehalten hat war auch nachher eine Kollege, mit der ich auch arbeiten durfte über mehrere Jahre, war einer Logopäden die mit ihm Sprechtraining Gesang Besonderes noch gemacht hat und seine Partizipation und Teilhabe weiterhin am Leben gehalten wird Und das fand ich total inspirierend und toll.

00:05:01: Ich hatte mich informiert, wie ich Richtung Gesang- und Stimme geben kann weil ich schon immer an Stimmnaht war und bin und dass sich eigentlich nur noch weiter irgendwie differenziert hat.

00:05:13: Und ich habe damals nicht getraut Gesang zu studieren und bin in Anführungszeichen einen sicheren Weg über die Logo gegangen wusste relativ schnell, ich möchte weit weg von zuhause.

00:05:25: Ich bin aus der Nähe von Wiesbaden, Elzwille wer das kennen sollte ein sehr schönes Kaff im Rheingau-Weinregion hat mich auch jetzt wieder hin verschlagen.

00:05:35: aber früher wollte ich einfach weg und In Münster gab es zu diesem Teilpunkt ein duales Studium, was angeboten wurde.

00:05:44: Wo es hieß wenn man sich den Ausbildungsplatz sichern kann ist der Studium inkludiert also muss man sich nicht noch mal extra immatrikulieren.

00:05:53: und ja ich bin hingefahren mit der Erwartung Ich führe jetzt ein halbstündiges Gespräch Und bewerbe mich.

00:06:01: daraus wurde ein Assessment Center von fast sechs Stunden.

00:06:07: Und sagen wir so, ich konnte meine kreativen Fähigkeiten extrem gut einsetzen.

00:06:14: Wir durften eine Black Story verfassen, wir durften einmal auch was vorsingen und da habe ich eigentlich auch so meine Lieblingsdozentin Jana Stründmann dann auch kennen- und mögen gelernt.

00:06:27: Sie dann sagte so ja das ist ein großer Vorteil!

00:06:33: Das Gutachten ging, wo es hieß ja.

00:06:36: Wie sieht das denn aus mit der Erkrankung?

00:06:37: Sonstige schub ich dann einfach nur den Zettel hin.

00:06:41: die Augen wurden groß und Ich habe dann aber auch von meiner Seite gesagt mit den Hörgeräten bin ich sehr gut versorgt.

00:06:51: Dementsprechend kann ich diesen Job auch von HNOs bestätigt ausüben.

00:06:58: Meine Ausbilderinnen wollten damals noch mal, oder die Lädokopäden wollten damals das nochmal für sich selbst abprüfen und ich bin nochmal in der Audiologie bei uns unten im Uniklinikum in Münster gelandet.

00:07:11: Ich habe die Tests noch einmal gemacht.

00:07:13: Sie sind zu dem gleichen Ergebnis gekommen.

00:07:16: Danach wurde ich gefragt ob ich diesen Weg wirklich gehen möchte weil er schwieriger werden wird.

00:07:20: Für mich?

00:07:21: Für meine Konzentration?

00:07:23: Für alles!

00:07:23: Und ich hab gesagt ja... und habe ihn auch nicht bereut.

00:07:28: Ja,

00:07:31: cool!

00:07:31: Ich finde das macht auch vielen Menschen da draußen glaube ich Mut die ebenfalls einen Hörgerät tragen und sich ab und an die Frage stellen kann ich es schaffen oder nicht?

00:07:42: Siehst du dich dann manchmal so auch als Vorreiterin in der Logopädie?

00:07:46: weil ich muss auch wirklich sagen ich hab damals noch Gelernt, vielleicht geht euch das da draußen genauso.

00:07:53: Ja bei diesen und jenender Erkrankungen darf man dann keine Logo-Pilien mit Logopäten vererben.

00:07:59: Da muss man angucken.

00:08:00: ich habe dann immer so das Gefühl dass es immer so angekoppelt an wie körperliche Gesundheit und wenn dann irgendwas ist dann ist der Zertitel gleich weg.

00:08:07: Und hast du dich schon mal als jemand empfunden oder gibt es mehr Logopädinnen?

00:08:15: Mit Hörgeräte die die Hör Geräte tragen oder nutzen?

00:08:20: Ich kenne sehr viele Menschen, die zum Beispiel eine Spassmodische-Dusphonie später bekommen haben.

00:08:25: Ich kende Menschen, der blind sind aber jetzt bist du die Einzige, die mir so eingefallen ist.

00:08:31: Deswegen wollte ich dich ja unbedingt eingeraten.

00:08:35: Ja also ich kenne tatsächlich noch einen anderen Logopäden, der auch eine Höchsttuung hat, die aber relativ gering ist.

00:08:44: und Wie du schon sagst, wir bewegten gerade in diesem Berufsfeld extrem viel Vorurteil.

00:08:51: Das heißt allein dass ich das geschafft habe.

00:08:53: bei über, ich weiß es gar nicht mehr, zwei bis dreihundert Bewerbern waren es weicht und danach waren sogar mehr.

00:08:59: damals einen Platz zu erringen mit Höherstürungen war schon viel vor allen Dingen.

00:09:05: Ich war die erste und einzige zu dem Zeitpunkt, die auch mit Höerstürung ein Abschluss am Uniklinikum in Münster gemacht hat Und ich sehe das ähnlich, dass sich das viel mehr Leute trauen dürfen und sollen.

00:09:20: Ich sehe aber auf der anderen Seite auch Aufklärungsarbeit die noch stattfinden muss bei KollegInnen und auch Lehrlogopädinnen, die dafür ein offenes Ohr-und-Auge haben dürfen und nicht aufgrund von Vorurteilen gerade Menschen mit Beeinträchtigung in egal welche Artenweite von Anfang an auszuschließen oder zu sagen, ah ja!

00:09:44: bei Kommilitonen von mir, wie heißt das dann nochmal?

00:09:50: Kutterapoid in zu werden.

00:09:52: Das könnte anstrengender sein weil du hast ja eine Überstörung und das sind so Dinge da denke ich jetzt nachhinein.

00:09:59: drüber finde ich sehr schade.

00:10:04: es herrscht noch sehr viel Diskriminierung auch bei Praktikums AnleiterInnen die mir mitgeteilt hatten.

00:10:16: Ich hätte ein verstörendes Aussprachebild, ich sollte auf gar keinen Fall in den Bereich Stimme gehen weil ich auch Töne nicht unterscheiden könnte und sie wusste dass ich singe.

00:10:30: also da sind sehr viele ja Ausseilen die einfach nichts zugetroffen haben aufeinander getroffen.

00:10:38: und wenn ich mich an all diese Menschen gehängt hätte und gesagt hatte Ja ihr habt recht Wer ich jetzt nicht der Mensch, der ich heute wäre und ich habe mich in sehr vielerlei Hinsicht durchgeboxt.

00:10:51: Für mich!

00:10:52: Und bin mittlerweile Stimmexpertin auf meinem Bereich.

00:10:57: Mache das womit ich Spaß habe, Leidenschaft empfinde.

00:11:01: Ich kann Menschen coachen... ...ich kann Vocal Coaching machen, ich kann Gender Affirming Voicework machen.

00:11:08: Das ist genau das was mir Spaß macht und was mein erstes Thema ist.

00:11:12: So Ja

00:11:14: Bravo Bravo!

00:11:16: Wir müssen auch immer mehr gucken, dass wir mehr zu Teilhabe kommen auf vielen Ebenen und ich bin da nicht richtig gut drin.

00:11:25: Ich muss auch ehrlich gestehen, dass ich viele andere Erkrankungen und Behinderung mehr im Fokus habe.

00:11:35: natürlich diese Arten unsichtbaren Behinderungen.

00:11:38: Und wir sind ja hier, bin ich ja hier in Hannover?

00:11:40: Wir haben ja dieses Landesblindeninstitut und das Landeshöhr-Institut.

00:11:44: Wir haben das Kochreinplanzentrum hier.

00:11:46: aber dieser dieses Thema Hören, dass ist so wirklich erst durch dich so richtig auf.

00:11:54: gepoppt in meinem therapeutischen Dasein und da bin ich dir auch sehr dankbar für.

00:12:00: Wenn es zum Beispiel das Mundbild geht, wie wichtig ist es einen Kurs zu leiten so dass man meinen Gesicht sieht?

00:12:06: Das ist halt für manche Menschen sehr wichtig ist das Mund-Bild zu sehen und ich weiß ja nicht wer ein Hörgerät nutzt.

00:12:14: Da muss ich sagen, da hab' ich von dir sehr viel lernen dürfen.

00:12:16: Auch gleich zur Anfang, wo wir uns kennengelernt haben!

00:12:18: Ich weiß noch... Da hast du immer zu mir gesagt, Michael, immer wenn Du dich schnell zu mir rüber drehst und was sagst Du wieder wegdrehst?

00:12:24: Das ist blöd!

00:12:24: Wir sind so viele Menschen!

00:12:26: Du musst mich angucken!

00:12:27: Sonst kann ich Dir nicht

00:12:28: folgen!".

00:12:29: Und da hat's mir zum allerersten Mal das aufgefallen.

00:12:32: Was bedeutet für Dich eigentlich echte akustische Barrierefreiheit im öffentlichen Raum bei ganz abseits der Induktionsschleife in

00:12:42: Theater?!

00:12:45: Das ist eine sehr gute Frage.

00:12:49: Barrierefreiheit im, nochmal bitte wiederholen für mich in was für einen Raum?

00:12:54: Im öffentlichen Raum?

00:12:55: also wenn wir jetzt erstmal den großen öffentlichen raum gehen.

00:12:59: Was bedeutet das für dich?

00:13:03: England oder generell auch Schottland sind da sehr tolle Vorreiter.

00:13:08: Im öffentlichen Raum fängt das allein dadurch an, dass in den Flughäfen, Bussen, Zügen wie auch immer gibt es Videos von Menschen die zum einen gebärden.

00:13:22: Es gibt Untertitel wo nochmal genau angezeigt wird okay bei dem Stopp sind wir jetzt gerade und selbst die Busse haben Induktion Schleifen gelegt so dass für geschädete Menschen das einstellen können auf an diesem Kanal, auch dem Hörgerät um die Station besser ran zu können.

00:13:44: In Theatern in Kinos und sonstigem.

00:13:48: also da darf sich Deutschland noch eine sehr sehr sehr große Salbe von Apfenweiden.

00:13:54: Ja

00:13:56: wenn ich ganz ehrlich bin ich müsste jetzt wirklich lügen um zu wissen wo das wirklich gut funktioniert.

00:14:02: Also bislang gibt es hier tolle Einrichtungen aber dann können wir echt noch mehr machen.

00:14:08: Ganz oft ist es ja so, dass die Hörenden oder die Menschen, die eben keine Hörstörung haben.

00:14:15: Es ist ja auch ganz oft gut meinen aber nicht so richtig gut machen.

00:14:20: Wie sieht denn für dich eine gelungene Kommunikation aus wenn ich jetzt als hörende Person zu dir komme und mich mit dir unterhalte?

00:14:28: Was kann ich da alles tun oder worauf muss ich

00:14:31: achten?

00:14:33: Das erste sehr gute Frage das Erste was wir gerade schon machen ist Augenkontakt.

00:14:40: Also bevor man mit der Person spricht, erst den Augenkonto aufzunehmen so dass die andere Person weiß ah ok ich bin gemeint oder wenn du mit dem Rücken zu dieser Person anfängst zu sprechen, kurs auf die Schulter tippen.

00:14:54: also ich erwische das bei... also ich habe das jetzt auch nochmal bei Kollegen gemerkt.

00:15:00: es ist einfach eine unsichtbare Behinderung.

00:15:04: Ich empfinde selber nicht als Behinderung Es ist einfach nur so.

00:15:08: Es wird häufig wieder vergessen.

00:15:10: Wenn ich jetzt einen Arm hätte, der in Gips gepackt ist oder was auch immer würde den Personen automatisch darauf achten okay gut ja sie kann jetzt da keine Tonne hochheben oder mal eben eine Stuhl hier unter dem Arm tragen und entsprechende Maßnahmen ergreifen.

00:15:26: Fördgeräte sind in den meisten Fällen unsichtbar.

00:15:28: Das sieht man bei mir jetzt nicht so wirklich.

00:15:32: Und dementsprechend gerät das immer wieder in Vergessenheit.

00:15:35: Bei Brille ist es sichtbar So, und was ich mir dann zudem noch anders wünsche ist Mundbild.

00:15:45: Das heißt wenn ich jetzt anfange zu gestikulieren für alle die das nicht sehen konnten Michael hat gerade seinen Mikrofon etwas weiter runter bewegt so dass sich auf jeden Fall komplette Zeichen-Mundbild sehen kann.

00:16:03: Ich konnte es auch davor gut sehen sonst hätte ich was gesagt.

00:16:05: Alles Gute!

00:16:08: dann gestikulieren eben darauf achten, dass man nicht die ganze zeit die hand vormund hat oder während des reden sich einfach wegdrehen und weiterreden.

00:16:18: das ist sehr sehr schwierig akustisch also Das sind ganz kleine dinge.

00:16:25: Die aber sehr große wirkung haben.

00:16:28: Oder wenn ihr in einem therapierenden kontext seid Wenn ihr zwischendurch was auch schreibt und euch weg dreht kostende pause machen Das, was ihr machen müsst tun wieder zurückdrehen weiter reden.

00:16:42: Also langsam sprechen deutlich sprechen hilft aber auch von euch aus den Raum zu schaffen dass es okay ist nachzufragen.

00:16:52: also da liegt eine sehr große Hürde im Sinne von ich habe das gerade nicht verstanden.

00:16:59: Ist das jetzt wirklich ok wenn ich nochmal nachfrage?

00:17:06: einen Raum zu schaffen, nachzufragen aber auch von euch selbst aus regelmäßig Wiederholungen einzubauen.

00:17:14: Weil dadurch die Wahrscheinlichkeit dass dir andere Personen genau versteht was ihr sagt viel größer ist das Bild.

00:17:22: was ich dafür gerne benutze ist folgendes eine normal hörende Person wobei im Normal immer und der Definition her e schon schwierig ist in Anführungszeichen normal wenn sie hört.

00:17:37: Stellen wir uns jetzt einfach mal das Bild vor, ihr tippt ein Wort in Word ein.

00:17:42: Das ist Hören.

00:17:45: Eine hörende Person, wenn Michael mir das Wort hören mitteilen würde, versteht direkt das Wort Hören so wie man es sehen würde, wenn man das Wort eben in Word eingibt was bei einer Person insbesondere mit einer Innenurschwesserigkeit Mitteluhr ist nochmal eine andere Geschichte.

00:18:05: Bei Innenuhrschwerigkeit ist es dann so, dass die Sprache verzerrt wird.

00:18:10: Das heißt bei mir kommen Puzzleteile an und dann puzzle ich mir dieses Wort innerhalb von Millisekunden zusammen und im Idealfall ist das das Richtige!

00:18:21: Meine Freundinnen und Kolleginnen können gerne bestätigen, dass da manchmal auch andere sehr witzige Dinge bei rauskommen.

00:18:29: Dementsprechend ist aber Kontext das Wichtigste, worauf sich die anderen Personen beziehen können.

00:18:36: Dementsprechend ist Wiederholung super weil wir dann unseren Kontext ausbauen können und dementsprechend unsere Puzzleteichen weiter sammeln bis es ein Gesamtbild ergibt was passt.

00:18:48: ihr könnt in der Therapie auch beispielsweise Inhalte visualisieren.

00:18:53: ich bin ein kreativer Mensch.

00:18:55: Ich visualisiere alles für meine Klienten Ich schreibe aber auch alle wichtigsten Inhalte auf, sodass es keinen Raum für Missverständnisse gibt was auch Daten oder ähnliches angeht.

00:19:09: Wenn ihr mit höher geschädigten Personen kommuniziert über Daten, Therapie und Plätze, wann kann Person XY am Montag um acht Uhr kommen die auch immer nicht nur übers Telefon immer aufschreiben?

00:19:25: Bei Daten und Namen haben wir selten Kontext, gerade wenn wir die noch nicht kennen.

00:19:32: Und das ist auch zum Beispiel bei Titeln von Büchern oder ähnlichem... Das ist der Grund, warum mich dann gerne bekannte oder ähnliches Frage, wenn ich irgendein Hinweis bekomme entweder dass ich es sehen kann was Michael vorhin schon gemacht hat, wisst ihr jetzt nicht?

00:19:48: oder den Link dafür bekommen.

00:19:51: Dann ist einfach die Eventualität weg, dass sich da was ganz Falsches

00:19:55: angebe.".

00:19:57: So ich muss jetzt gerade nochmal für mich überlegen.

00:19:59: ihr könnt außerdem von eurem Raum her gucken wie ist mein Tisch aufgestellt?

00:20:08: Wie sind die Stühle aufgestellt?

00:20:10: wird die gegenüberliegende Person geblendet durch beispielsweise das natürliche Licht also Durch Fenster, durch bestimmte andere Lichtquellen?

00:20:22: kann ich das irgendwie so einstellen.

00:20:24: Dass ich zum Beispiel eher indirekt angeleuchtet werde, dass mein Mundbild gut sichtbar ist aber die andere Person eben nicht geblendet wird.

00:20:34: Kann ich was von der Akustik her tun?

00:20:36: Das heißt beispielsweise ... Nebengeräusche eliminieren, Fänders zu machen.

00:20:46: Die Klimaanlage ausmachen den Raumfilter ausmachen oder ähnliches da einfach fragen was die andere Person braucht weil das ist nicht bei jeder Person doch gleiche.

00:20:55: aber das ist etwas wo ihr in eurem Umwelt also die Umweltfaktoren die ihr alleine schon anpassen könnt und dass die anderen Personen diese Hürde hat ja sag ich jetzt was?

00:21:08: Oder toleriere ich das jetzt einfach und gucke wie ich damit laufe Genau.

00:21:15: Vielen Dank, das sind wirklich sehr wertvolle Hinweise auch etwas was mir jetzt die Augen öffnet wo ich vielleicht noch etwas besser machen kann.

00:21:24: Denn ich könnte mir vorstellen dass wir gerade im Erstkontakt in der Therapie oder im Coaching das vielleicht ja noch gar nicht wissen, dass jemand Hörgeräte nutzt und im Alltag werden wir das ja nicht immer erfahren.

00:21:36: also dann niemand kommt ja zur Tür rein und sagt Hallo!

00:21:39: Ich trage Hör-Geräte Schild hoch, schild runter.

00:21:43: Also mag es vielleicht da draußen irgendjemanden geben der das macht aber ich denke dass ist ja auch etwas was vielleicht charm behaftet ist.

00:21:50: gibt es da etwas was wir jetzt gesellschaft dann noch besser machen können damit ich zum beispiel im praxisraum oder am unterrichtsraum eine situation schaffe wo es nicht blöd ist wenn wir wenn jemand eine hörstörung hat was kann ich tun damit die leute sich einfach von anfang an gesehen und mit gemeint fühlen, ohne dass ich jetzt immer gleich ein Schild aufhängen muss.

00:22:14: Hör sensibler Unterrichtsatmosphäre oder so?

00:22:21: Das ist eine sehr gute Frage.

00:22:28: Im Prinzip her vieles das was du eh schon tust.

00:22:32: Das heißt wenn du tätierst, dass du relativ in der Mitte stehst, dass ... Du sagen kannst diejenigen... Wie soll ich das am besten formulieren?

00:22:49: Ein Teil davon kann, können Therapeuten übernehmen.

00:22:55: Aber es ist auch leider so dass ein Teil davon muss von den entsprechenden selbst betroffenen Personen übernommen werden wie beispielsweise ich setze mich automatisch näher an die dotierende Person dran.

00:23:06: Das mache ich mittlerweile schon automatisch.

00:23:15: aber Ich verstehe auch dass da noch eine höhere sein kann Diese Umweltfaktoren, die ich vorhin angesprochen habe.

00:23:24: Das sind eigentlich alles Schrauben an denen wir als Therapeutinnen drehen können und dürfen um sowas zu machen wie regelmäßig nochmal einzugecken.

00:23:35: gerade was die Aufmerksamkeit angeht seid ihr grade noch alle.

00:23:39: dabei brauchen wir gerade kurz eine Pause.

00:23:42: das ist ja allgemein verträglich.

00:23:45: wenn man so möchte Machst du ja eh schon beispielsweise, wenn du deine Präsentation hältst und dann dem Moment so okay lassen wir kurz mal die Inhalte sacken.

00:23:54: Was habt ihr mitgenommen?

00:23:56: Also wenn das in diese Reflexionsphase so ein dickes reingeht.

00:24:03: Ansonsten kann ich nur selbst betroffene Personen ermutigen den Mund aufzumachen.

00:24:13: Das heißt zeigt euch seit da ist es ok dass ihr da seid Und das ist auch okay zu äußern, hell damit es mir genauso gut geht in dem Seminar wie anderen.

00:24:27: Wer ist toll auf die und die Punkte zu achten?

00:24:30: Mein Corping Mechanism ist Humor.

00:24:34: Das heißt ich habe sehr viele Klienten, die eben in ihrer Stimmtransition sich befinden und wenn wir an den Punkt beispielsweise Tuan, sprich lautstärke angekommen sind mache ich einfach eiskalt die Hörgeräte aus und sage jetzt so, ich habe mir original natürlich diese Hörstörung nur zugelegt damit sie lautstärke üben können.

00:24:57: Und dann dürfen Sie etwas weiter weggehen und ich gebe Ihnen Feedback wie viel ich jetzt noch verstehe.

00:25:04: also das was ihr habt eigentlich als Kraft für euch nutzen anstatt es als Hindernis zu betrachten und damit auch umzugehen weil wir können als Therapeut einen Teil davon Klar, unterstützen Räume schaffen was super wichtig ist.

00:25:21: Was auch weiter gemacht werden sollte.

00:25:23: zum anderen Ich gehe damit mittlerweile offen um und nicht mir scham behaftet weil ich gemerkt habe Aufklärungsarbeit ist alles Und die werden wir auch immer noch weiter leisten müssen und dürfen.

00:25:36: Der Wunsch ist natürlich da dass es auf Dauer weniger wird.

00:25:39: Nächster trotz Ist das so.

00:25:41: Wir müssen für uns selbst einstehen Sonst tut es kein Mensch.

00:25:47: Für meinen Seminar zum Thema Hören hatte ich mich in meiner Recherche, bin auch ein richtig tolles Projekt in Hessen gestoßen.

00:25:56: Was ich gerne als Kind gehabt hätte das heißt Ohren stark und selbst höre.

00:26:03: geminderte Menschen oder Menschen mit Minderung besser gesagt so die erwachsen sind gehen an Schulen beispielsweise die zweite Klasse vierte Klasse wie auch immer Und dann werden alle Kinder, die beispielsweise eine Herstellerung haben, einmal zusammengetrommelt für ein, zwei Tage und werden empowered sich für sich selbst einzusetzen.

00:26:25: Als mir das angeguckt und durchgelesen habe, hatte ich Tränen in den Augen weil ich gemerkt habe hey!

00:26:30: Das wäre so einer Erleichterung für mich damals gewesen anstatt anders zu sein, anstelle anders gesehen zu werden von Kindern eben zu sagen, hey beispielsweise treffen wir uns jetzt nachher noch bei keine Ahnung.

00:26:51: Dem Restaurant dem Kaffee wie auch immer hätte ich vielleicht dann viel eher sagen können hey Können wir vielleicht ein kaffe aussuchen was ein bisschen leiser ist so dass sich dich auch verstehen kann auch was gut beleuchtet ist und nicht nur alles mitzumachen um nicht aufzufallen also eigentlich Dieses Empowerment weiterzutragen, das schon in der ganz jungen Generation.

00:27:16: Das fand ich sehr hälsam.

00:27:20: Ah solche Projekte sind großartig!

00:27:23: Hier in Hannover haben wir ja die Aktion Kindertraum schaut auch raus an die großartigen Menschen, die tagtäglich Wünsche von Kindern und Jugendlichen erfüllen.

00:27:35: Und ein großes Projekt ist aus der Stille in den Klang.

00:27:40: Das ist ein Projekt, ich krieg Gänsehaut schon davon erzählt.

00:27:43: Die sind auch in ein paar Wochen.

00:27:45: also wenn ihr den Podcast gehört, müsst ihr ein bisschen warten bis in den Herbst.

00:27:49: da gibt es einen Special-Monat zum Thema Hören.

00:27:53: hier die lieber Nora ist der Auftakt für unsere Reihe mit Hören.

00:27:59: und bei dem Projekt Osterstitteln den Klang hat eine Musikpädagogin ein Konzept entwickelt, wie man Kindern die CI tragen.

00:28:09: Also koche im Plant Musik beibringt und zwar Geige spielen, Kontra passt und so... Und die haben hier wirklich in der Philharmonie Hannover aufgetreten mit einem großen Pianisten und alle möglichen und wir haben wirklich die Lernen wirklich Instrumente spielen So toll.

00:28:31: und solche Projekte brauchen wir einfach auch, die das Thema Hören sensibilisieren.

00:28:36: Ich finde auch, wir müssen das Thema hören mehr in den Alltag holen, mehr in die Begegnung.

00:28:42: denn ich bin jahrelang, Jahrzehnte lang einem Tugschluss aufgesessen ja auch ich mache viele Inklusionsfehler.

00:28:52: Ich bin auch nur ein Mensch.

00:28:54: In mir drin gab es den Satz Hörstörung kommen im Alter.

00:28:58: Das war ein Satz, der es sich irgendwie so eingebrannt.

00:29:00: Wenn du jetzt ganz viele mit Mickey-Mäusen also mit deinen Kopfhörern Musik hörst und ich höre gerne Musik auf meinen Kopfhören dann wirst du irgendwann Hörstörung bekommen.

00:29:10: Und Hörstörung hat man automatisch im Alter, und das stimmt einfach nicht.

00:29:13: Das ist das Alte Diskriminierung und auch irgendwie total Banane diagnostisch betrachtet.

00:29:20: Magst du uns da mal ein bisschen aufklären?

00:29:21: Wie ist es eigentlich mit Hörsteuerung?

00:29:22: Wo begegnen die uns eigentlich?

00:29:24: Und gibt's da Unterschiede?

00:29:26: Du hast uns ja schon erklärt was verschiedene ... Hörstörung es gibt.

00:29:30: Und dann haben wir jetzt gehört, Hörgerät und dann kommt jetzt Kochler im Plant rein.

00:29:35: Magst du mal so ein paar Begrifflichkeiten oder ein paar Impulse uns dazu geben?

00:29:41: Kann ich machen ja!

00:29:42: Also die auch, die ich jetzt gerade eingehen kann ist zum einen Die Schallempfindungsschwerhörigkeit Ein Zungenbrecher in sich Die In-Uhr-Schwerhörigkeit, das bedeutet dass im Innenuhr beispielsweise die Haseneszellen entweder gar nicht vorhanden sind in diesem besonderen Frequenzbereich oder ihre Parabel umgeknickt sind meistens auch nicht operabel und klassisch ist beispielsweise das frikative und teilweise plusive ähnliches Nichtgut gehört wird.

00:30:24: Das macht Aussprache-Therapie sehr spaßig übrigens.

00:30:27: Bestimmte Dinge tue ich auch nicht, so zum anderen gibt es die Schalleitungsschwerigkeit.

00:30:37: da ist er das Mittelohr betroffen und das kann beispielsweise ja auch schon bei Kindern nach einer... wie heißt das denn jetzt nochmal?

00:30:46: Jetzt habe ich auch Wortfindungen.

00:30:52: Mittelohrenzündung Kann so etwas passieren.

00:30:58: Und auch bei diesen zwei Bereichen können beispielsweise Hörgeräte zur Versorgung beitragen und unterstützen in verschiedenen Arten und Weisen, es gibt verschiedene Hörgärete, es gibts die Null-Euro-Kassenhörgerät Welche ihr vielleicht von euren Großeltern kennt, die sehr groß hinter dem Ohr sind ein sehr großes fettes Orteil drin haben und einen sehr fetten Flauch der über das Ohr geht nach oben.

00:31:30: Genau!

00:31:31: Diese gibt es und mittlerweile ist die Technik aber viel besser geworden.

00:31:37: Das heißt die Hergeräte sind viel kleiner geworden auch die Ohrstücke in die Ohrzücke.

00:31:43: Die Ohr-Stücke im Ohr wurden viel kleiner Und können individuell angepasst werden.

00:31:50: Es gibt auch in ihr Hörgeräte, die man von außen gar nicht sieht sondern nur im Ohr sind.

00:31:55: und denn dem Bereich auf den jetzt noch Micha dann in einer anderen Folge weiter eingehen wird ist das Cochlear Implant.

00:32:03: Das bedeutet dass gerade bei gehörlosen Kindern oder auch Erwachsenen je nachdem ob sie sich dafür entscheiden und dafür qualifiziert sind eine bitte korrigiere mich jetzt, weil das ist sehr lange her dass ich das hatte.

00:32:19: Eine Elektronenkette in die Koklia gelegt wird.

00:32:27: es wird ein Magnet unter dem Schädel einen Magnet über den Schiedel seitlich implantiert.

00:32:34: deswegen heißt ja Koklia also Innoor implant und dadurch lernt der Körper im Prinzip wieder elektronischer Reize als Hören wahrzunehmen und dementsprechend kann hören auch wieder besser stattfinden nicht so vollständig wie das jetzt bei einem.

00:32:57: Also, dass hören ist anders von der Qualität her aber es ist wieder mehr möglich so würde ich zusammen passen.

00:33:05: ja also Es ist praktisch eine Art Brücken also ne Brücke.

00:33:08: also es gibt dir dieser elektrischen Reize die das also auch vom Audioprozessor und dann so gemacht, umgewandelt werden.

00:33:14: Und dann geht es ja direkt an den Hörnerv.

00:33:17: Es ist halt anders aber es ist immerhin etwas hören was da immer so irreführend ist bei diesen Kochler im Plant Videos.

00:33:24: Vielleicht kennt ihr die von TikTok wo denn die ... Das wird eingeschaltet und jetzt kann ich alles hören!

00:33:28: Das is gar nicht der Fall, es ist ein Prozess... Es ist schon auch emotionaler Prozess, aber es is schon langwieriges Unterfangen.

00:33:37: Deswegen sind's ja solche Projekte wie dass sie dann Instrumente lernen Irre, weil das ja eine irrsinnige, irrsinige Hörwahrnehmung bedeutet ein Instrument zu spielen oder auch zu singen.

00:33:49: Also deswegen ist es so mit CI schon eine Herausforderung.

00:33:53: Wer's nicht weiß je später ich in CI bekomme desto schwieriger haben die Kinder oder Erwachsener Probleme mit Metaphern, Allegurinen und vor allem mit Ja-Pragmatik.

00:34:05: also was meint sie?

00:34:08: Also ironieserkasmus Das ist eine große Problematik.

00:34:12: und dahingehend wie bei euch eine Metapher prosodisch ein, das ist immer so eine kleine Herausforderung.

00:34:18: Da sind die CIs aber auch schon besser, also die Cis, die man vor einigen Jahren gemacht hat, die waren auch größer und nicht so effizienter als die wir heute haben?

00:34:27: Ja, dazu habe ich ja auch noch einen Fun Fact zu Ironie und Serkasmus.

00:34:34: Ich bin erst mit acht Jahren versorgt worden Weil ich so gut kompensiert habe in Anführungszeichen, dass sich das eben erst mit acht Jahren entdeckt wurde.

00:34:45: Und... Ich ironiere uns sehr krass, muss bis zu meiner Ausbildung nicht verstanden haben und dass einer kommunitulen Verdanke die sich drei Jahre hartnäckig mit mir hingesetzt hat, die kommt aus dem Pott ist sehr direkt.

00:34:59: Wir hatten eine Wette am Laufen, ob sie mir das in drei Jahren beibringen kann?

00:35:04: Sie hat es geschafft!

00:35:07: Es war aber wirklich ein Akt.

00:35:09: Also kann ich nicht anders sagen und für all diejenigen, die sich mit Hörstörung gerade mit da sich noch nicht so gut rein possessen können wie ist es denn dann Hörgeräte zu tragen?

00:35:24: Kann ich von meiner Erfahrung her sagen Ich habe ja Anspruch alle fünf bis sechs Jahre je nachdem ob man private oder gesetzlich versichert ist auf neue Hör Geräte.

00:35:34: Und für mich ist das jedes Mal ein Prozess von jedes mal hören, neu lernen.

00:35:40: Jedes einzelne Mal!

00:35:43: Das heißt wenn ich jetzt neue Hörgeräte ausprobiere, werden wir drei verschiedene über vier fünf verschiedene Monate.

00:35:50: Jedis eine Hörgärte was dann anzieht klingt am Anfang für mich.

00:35:54: deswegen bin ich da meistens etwas grumpy weil es einfach Stress bedeutet.

00:36:01: Es klingt an alles sehr metallen, blächern und bis sich das zu einem runden Klang in meinem Hirn anhört.

00:36:10: Plus ich kann ja dann auch selber sogar einstellen lassen wie ich mich selbst höre.

00:36:14: Das ist sehr irritierend für den Anfang!

00:36:17: Wenn ich das dann dreifel mal hintereinander mache... ...das ist sehr viel Aufwand es ist höher Anstrengungen damit verbunden.

00:36:25: Das is einfach eine Stresssituation.

00:36:30: sein wir so.

00:36:32: Auf der anderen Seite entwickelt sich unsere Technik so schnell weiter, dass es auch absolut grandios ist was innerhalb von fünf bis sechs Jahren schon passieren kann.

00:36:43: Die Versorgung die ich Anfang, also im Jahr zwölf und einundzwanzig dann hatte die letzte konnte ich auf einmal über Hörgeräte telefonieren.

00:36:51: das war vorher absolut kein Ding und nicht möglich.

00:36:55: auch dass ich jetzt eine T-Spule in den Höhrgeräten habe Das wird ja nur weitergehen.

00:37:01: Ich stimme definitiv Michael zu, wenn da ein Bedarf ist für Hörgeräte.

00:37:12: Würde ich empfehlen das so früh wie möglich zu tun?

00:37:15: Da sich der Körper und gerade das Gehirn irgendwann anfängt davon zu entwöhnen.

00:37:21: Im Sinne von es wirkt... Je später man sich die Hörgärete dann schuligt, desto eher sind dann Klänge, die man wieder neu lernt befremdlicher.

00:37:36: Das merkt man gerade auch wenn es wie gesagt ja nicht nur ältere Personen mit Hörstörung gibt und auch Jüngerer.

00:37:43: das ist meistens genau der Punkt wo dann alle gefrustet sind und erst recht die Hörgeräte in der Schublade landen weil es hört sich da ganz komisch an.

00:37:53: deswegen nichts zögern zum hnu oder zum hörgeräten akustiker gehen einen Test machen, gucken was gibt es für eine Versorgung und loslegen.

00:38:04: Weil ich hatte mich für meine Fortbildung noch ein bisschen mal in Zahlen reingelesen und die Eurotrackstudie, die erst im Jahr zwei tausend fünfundzwanzig eigentlich für Europa und Hören gemacht wurde hat einfach auch nochmal gezeigt.

00:38:21: das muss ich kurz gucken An einem digitalen Sokast, der Teil nehmenden Personen haben sich gefragt warum sie nicht schon früher für Hörgeritte entschieden haben weil Sie gemerkt haben dass die Partizipation teilhabe viel viel höher nach dem Tragen von Hörgäritten geworden ist.

00:38:46: Und siebzig Prozent haben auch von einem absoluten Gewinn für ihr soziales Leben gesprochen.

00:38:52: Das heißt, für eine Verbesserung ihrer Kommunikationsfähigkeit, dass das einfach beiträgt, das Hörsystem und auch ein wichtiger Punkt, dass Gruppenkontakte einfach sehr groß erleichtert werden.

00:39:06: Das waren zweiundsechzig Prozent genau.

00:39:10: Absolut!

00:39:11: Die Erfahrung zeigt ja auch, dass viele Menschen die gerade auch im zunehmenden Alter ganz oft kognitive Defizite aufweisen oder halt auch so demenzielle, also Exekutivfunktionstörung.

00:39:24: Also Orientierung Planung das es ganz oft auch am höheren liegt und dass sie dann ganz oft so eine In-Sichtgekehrtheit haben.

00:39:34: Und deswegen ist es auch wichtig für die Partizipationes weiterzumachen.

00:39:37: ein großer Shoutout an viele Angehörigen da draußen und auch an Pflegefachkräfte.

00:39:42: Deswegen ist es so wichtig dass die Gehörgeräte auch getragen werden und dass Sie nicht nur in einem Nachttischchen liegen.

00:39:47: Es ist keine Böse, ich will jetzt nicht gasig gegenüber dem vielen Kollegen in seiner Weise.

00:39:52: Erlebt man ja immer mal wieder das dann Frau Müller auf der Station ist und Frau Mülla hat die neusten tollsten Hörgeräte aber die liegen leider im Schrank oder niemand weiß wo sie sind.

00:40:03: Das ist so wichtig dass wir das wenn wir eine Versorgung haben dass sie denn auch genutzt wird.

00:40:09: Also kann ich noch eine Agentung zu machen laut der Studie?

00:40:14: Das war noch ein anderer Punkt den ich sehr Spannend fand.

00:40:19: nur vier Prozent derjenigen, die mit Hörgeräten versorgt sind tragen sie nicht.

00:40:25: Das heißt, die Zahl wie wir jetzt sonst im Therapeuten-Kontext sonst ist jung wäre viel höher aber es ist viel niedriger.

00:40:34: Aber und da sind wir genau bei dem Punkt, achtundzwanzig Prozent haben sich trotz Diagnose gegen eine Versorgung entschieden.

00:40:45: Das ist noch sehr, sehr viel Aufklärungsbedarf einfach da.

00:40:49: und was ich auch härtlich fand.

00:40:52: Eins Komma sechs vier Millionen Menschen das sind acht zehn Prozent haben sich Auch schon wenn sie wissen das hören ist nicht so aktiv gegen einen Arztbesuch entschieden.

00:41:02: Einfach ein Hörgeräte sind ja teuer und dann muss das alles selber zahlen alleine.

00:41:07: dass der nochmal vielleicht auf wir Und größtensatz fallen lassen können, das wird von der Krankenkasse größtenteils übernommen.

00:41:16: Man muss da nicht alleine durch.

00:41:18: Man hat HNO und man hat Hörgeräteakustika die einen bei diesem Prozess begleiten.

00:41:25: Aufklärungsarbeit, Aufklärungsharbeit und nochmal auch Klärungsarbeit.

00:41:30: Hier ein Positivbeispiel eine Bekannte von mir ist Gesangspädagogin mit Leib und Seele Ich weiß gar nicht, wie viele Klaviere die in ihrem Haus hat.

00:41:42: Die wohnt in Berlin und die unterrichtet ihr Leben lang Gesang.

00:41:47: Großartige, großartige Sängerin, großARTige Pädagogin.

00:41:51: Und sie hat im zunehmenden Lebenseiter gemerkt

00:41:54: Oh!

00:41:55: Hoch tun Schwierigkeit und dann merkt es ja irgendwann schwierig.

00:41:58: Sie hat sich immer vorgeziert, hat einen Copping-Mechanismus aktiviert und irgendwann Hat ihr irgendjemand auf die Füße getreten gesagt das muss jetzt mal machen Ich habe noch nie so schön Rachmaninoff gespielt.

00:42:15: die totale Offenbarung damit Musik zu machen, weil sie gesagt hat mir ich kann das einfach.

00:42:21: Ich sitze an meinem Klavier und Sie ist Musikerin.

00:42:24: Sie weiß ein Klavier ist nicht nur einfach ich drücke eine Taste und es entsteht einen Klang sondern wie ich es wahrnehme, wie ich im Raum bin und natürlich auch meine Ohren.

00:42:33: und sie hat wirklich sich dahin gesetzt und hat mit dem Hörgerät eingestellt, wie ihr Klavier dann am besten zu hören ist.

00:42:40: Und sie hat gesagt dass ich diese Möglichkeit habe einen Rätlein zu drehen auf ihre also eine App.

00:42:46: Das macht es mit der App zu steuern, wie ich das haben will und dass sich so viel besser Klavierunterricht geben kann.

00:42:53: Sie können sich nie vorstellen.

00:42:54: Und

00:42:57: gesagt Technik ist mittlerweile grandios!

00:43:03: Was mich jetzt aber total interessiert und was vielleicht euch da draußen interessiert?

00:43:07: Wie bist du zum Singen gekommen?

00:43:10: Wie ist denn das passiert, dass du ein Stimmnörd geworden wirst also vor der Logopädie vor der Tatsache, dass du dich da hingestellt hast und gesungen hast.

00:43:17: Und eine Kollegin sagte, das ist ein Vorteil?

00:43:20: Wie passt das zusammen?

00:43:22: Also war das jetzt so ... Ja also ich mach das jetzt halt trotzdem!

00:43:26: Ich finde es interessant oder war gleich von Anfang an... Jetzt bin ich versorgt im Hörgerät und mir fällt das so darauf wie interessant ich das finde was ich mit der Stimme machen kann.

00:43:35: Magst du uns mal so ein bisschen aufklären, wie das passiert ist?

00:43:38: Mit acht Jahren hast Du gesagt bist Du versorgt worden.

00:43:40: Ich bin mit acht Jahren erst versorgt geworden.

00:43:42: ja Ich singe seit ich denken kann.

00:43:47: So würde ich das bezeichnen, also zum Leidwesen meiner Eltern doch schon wir sind früher zehn Stunden nach Italien immer im Sommer gefahren und die haben dann immer die Kinderkassetten laufen gehabt und ich habe immer laut mitgesungen.

00:44:05: irgendwann haben sie mir dann so ein Walkman geschenkt in der Hoffnung dass sich ja nur höher.

00:44:10: Ja, ich habe dann trotzdem weiter mitgesungen.

00:44:13: Dementsprechend zum vielleicht auch Leidwesen und das hat sich bei mir durchgezogen!

00:44:21: Ich bin in jegliche Körelgangen, die es hier in der Umgebung gab.

00:44:25: Ich hab irgendwann dann auch Gesangsunterricht genommen für sechs, sieben Jahre am Stück nach dem Schulleiter meinen Schulleiter dann auf meine Mama zugekommen ist und gesagt hat, so das ist ja wie ein ungeschliffener Diamant.

00:44:41: Was ich eine sehr krasse Aussage von einem Ja nicht also für meine Kinder Augen nicht emotionalen Menschen so fand.

00:44:51: Genau Und Singe hat mich schon immer Spaß gemacht.

00:44:55: beim singen wenn ich das bezeichnen müsste oder beschreiben müsste wäre es So.

00:45:01: Ich höre dann oft zu denken ich bin dann einfach nur Ich kann supergut in dem Moment abschalten, ich genieße es einfach nur Emotionen zu spüren.

00:45:14: Wir hatten auch dem Symposium einen großartigen Dozenten der über Flow gesprochen hat.

00:45:23: vor vier Jahren jetzt und in diesem Moment habe ich das erstmal ein Begriff dafür bekommen was mir dann passiert in dem moment!

00:45:34: Ich liebe es mit anderen Menschen Musik zu machen.

00:45:38: Und in der Schule hat sich irgendwann eine Solo-Gruppe formiert, das heißt wir haben dann abwechselnd Solo-Pass auch abgesehen von Chorstücken gesungen.

00:45:53: und als ich dann ins Studium gegangen bin nach Münster habe ich dort sehr viele großartige Menschen kennengelernt auch direkt nebenan, mein Nachbauen damals, das ist der Freund.

00:46:06: Wir haben fast täglich Musik gemacht weil es einfach Spaß gemacht hat und wir haben Straßmusik gemacht, wir hatten ein Bandprojekt Und singen hat mich mein Leben lang begleitet.

00:46:19: und das was mich glücklich macht Wenn ich mich irgendwo wohl fühle fange ich unterbewusst an laut zu singen.

00:46:27: Das immer noch so.

00:46:32: Jetzt aktuell ist es eher so, dass ich auf Hochzeiten singe bei Geburtstagen oder das große Glück aktuell einfach auch habe einen Partner zu haben der auch Musik macht.

00:46:50: und jetzt gerade siehst du ein bisschen ein Bandprojekt vor allem auch hier im Rheingau.

00:46:54: Dass wir weiter genau das machen können was wir lieben.

00:46:58: also Es ist einfach ein Teil von mir Und ich hab dann noch nie Großartig drüber nachdenken müssen.

00:47:08: Ich konnte einfach sein, es macht mir Spaß und das singen und singen, und ich sind sehr eng miteinander

00:47:16: geknickt.".

00:47:18: Das finde ich richtig toll!

00:47:20: Sehr bewegend wie du das erzählst und was für eine Leidenschaft.

00:47:25: Und ich kann es nur bestätigen wenn ihr mal das große Glück habt die Nora zu hören ist... Das ist schon beeindruckend.

00:47:32: Also du holst ja eine ganz extreme Kraft daraus, ne?

00:47:37: Ich würde sagen das ist jetzt so ein sehr rockröhre an vielen Punkten.

00:47:45: Also Belten kann die Frau!

00:47:50: Durchaus!

00:47:53: Oh

00:47:54: Mensch unser Podcast neigt sich leider schon dem Ende zu aber es ist ganz, ganz famos mit dir sich zu unterhalten.

00:48:03: Ich würde gerne mal noch eine Frage stellen, bevor wir uns sonst Ende wandern und das ist die Frage mit überhaupt dem Hören.

00:48:15: Mit uns allen!

00:48:18: Wir leben ja in so einer unfassbar lauten Welt.

00:48:21: Die Welt um uns herum ist laut.

00:48:24: Findest du dass wir es verlernt haben auch Stille zu ertragen?

00:48:28: Also, gerade als Mensch der mit Hörstörung arbeitet dem Dishörgerät ermöglicht Dinge zu hören.

00:48:35: Wie ist das Thema eigentlich stiller?

00:48:38: Ist es überhaupt was Negatives, wenn wir das mal erleben?

00:48:41: Ich habe manchmal den Eindruck dass wir ständig mit Klang konfrontiert sind.

00:48:46: Was können wir vielleicht lernen?

00:48:51: Erzähl mal.

00:48:55: Gute Fragen!

00:49:00: Stille ist etwas Positives, was einem stärker gibt.

00:49:06: Ich erlebe häufig das mir gesagt wird A ist ja gerade so laut du kannst einfach nur deine Hörgeräte aufmachen dann ist ja leiser.

00:49:12: So funktioniert es nicht in der Theorie.

00:49:15: Ja ist jetzt etwas leiser für mich aber in der Praxis höre ich immer noch sehr viel.

00:49:21: wir haben in unserer Praxis auch sehr viele Kleine Patienten, die im Stettrum sich befinden und je nachdem in welchem Stadium der Regulation sie sich befinde wird es dann auch wirklich mal lauter im Wartepereich.

00:49:39: Und da bringt es mir nicht nur etwas wenn ich dann die Hörgeräte raus mache.

00:49:46: also ich habe mehr gebräusch isolierende Kopfhörer zugelegt.

00:49:50: Die sind wunderbar für Pausen oder ähnliches.

00:49:55: Und ich finde, wir sind gerade in einem so hoch kommunikativen Beruf wo es sehr, sehr entlastend und schön sein kann am Abend auch mal stille zu haben.

00:50:09: Und stille aushalten zu können!

00:50:11: Und ja sowas wie Instagram, generell Whatsapp wie auf immer kann noch einmal dafür sorgen dass wir uns weiter beriesen lassen und auch nochmal weiter eine Geräuschkulisse um uns haben.

00:50:23: Nichtsdestotrotz ist der Scham auch gerade, während man im Urlaub ist.

00:50:28: Beispielsweise auf einem Berg oder an einem See am Meer wie auch immer genau der das mal nix ist und das bedeutet eben auch Ruhe und Stille.

00:50:40: Da hab ich auch noch lernen noch mehr in meinen Alltag anzuwenden weil ich eigentlich weiß es tut mir sehr gut.

00:50:50: ja

00:50:53: Vielen, vielen Dank, liebe Nora.

00:50:55: Auch ich kann mir da an die Nase fassen.

00:50:57: Ich mag Klangen und Denken, ich mag Neues erleben und hören ... Aber ich finde es auch immer wieder toll, das Nichts zu erleben.

00:51:08: Also diese innere Ruhe zu erlebten.

00:51:11: Ich könnte keinen Schweigekluster machen.

00:51:13: Ich habe eine Patientin, die immer wieder vorbeikommt mal für so ein paar Stunden Stimmtherapie oder Stimmunterricht.

00:51:21: Und wie geht immer so einmal ein Jahr ins Kloster?

00:51:24: Ich glaube, das könnte ich nicht.

00:51:25: Ich glaub', ich würde wahnsinnig werden in so sieben Tagen nichts zu reden!

00:51:27: Ich bin doch ein sehr, sehr... ...ich kann ja füchentlich lange quatschen.

00:51:32: Deswegen habe ich auch so viele Podcasts, wo ich einfach nur die ganze Zeit reden kann und mich mit Leuten austauschen kann.

00:51:40: Aber es ist am Ende des Tages schön mal nichts zu haben.

00:51:44: und du hast eben so Berg gesagt.

00:51:46: also ich war vor kurzem wieder auf einem Berg.

00:51:50: Weiß gar nicht wie hoch, eins neun Zwei, tausend in Italien.

00:51:57: Und einfach nur das zu erleben und vielleicht dann nur Kürz zu hören also Ku-Glocken zu hören irgendein Vogel.

00:52:04: Also das ist schon ganz ganz toll.

00:52:08: Mal davon abgesehen diese Impulse die du uns heute mitgegeben hast und dass stille vielleicht auch sinnvoll sein kann im Alltag.

00:52:16: Was würdest du unseren Hörerinnen gerne mit geben nach unserem Podcast heute?

00:52:24: Ich würde Ihnen mitgeben wollen, macht euch für eure Klientin, Patientinnen stark.

00:52:31: Schafft Raum in dem Sie sich wohlfühlen können und fragt nach von Euch aus.

00:52:37: Schabt von Euch eine Umgebung in Euren Praxen, in Euren Therapieräumen die inklusiver sind wenn sie es nicht eh schon sind.

00:52:47: Und nehmt euch immer mal wieder auch Zeit jetzt gerade im Bezug auf Stille um einfach mal sich zu besinnen, in sich zu gehen und mal kurz durchzuatmen.

00:52:58: Und ein bisschen diesen Therapie trotz zu entkommen und nur von A nach B zu rennen.

00:53:05: Unabhängig vom Hören kann das keiner Therapeutenperson schaden.

00:53:13: Vielen vielen Dank liebe Nora.

00:53:15: Danke dass du dein Wissen mit uns geteilt hast.

00:53:17: danke dass du uns deine Leidenschaft hast auch erleben lassen.

00:53:23: Und ja, ich freue mich auf alles was da noch passiert.

00:53:26: und wenn ihr aufmerksam bei mir auf der Website seid kann es vielleicht sein dass der eine oder andere kleine Kurs im Wissensgewitter Klartext mit der Nora um die Ecke kommt.

00:53:36: Also einfach mal schauen wann die Nora vielleicht uns dann nochmal in einem Kurs mehr darüber erzählt.

00:53:43: Danke dir Nora!

00:53:45: Ich danke dir Michael.

00:53:46: das hat mir extrem viel Spaß gemacht.

00:53:50: Ihr da draußen könnt natürlich Alles unter eurem Beitrag mit diskutieren, mit schreiben und mal schauen.

00:53:57: Ich habe jetzt auch so eine kleine Aufgabe mir gestellt wie kann ich den Podcast etwas freundlicher machen für Menschen die Hörstörungen haben?

00:54:05: Aber da werde ich mich mit der Nora noch ein bisschen intensiver austauschen!

00:54:09: Auch das ist ein schönes Diskussionsthema für Unter unserem Beitrag.

00:54:15: Und jetzt wünsche ich euch einen schönen Tag, eine schöne Nacht wo auch immer du grad bist dir diesen Podcast anhörst und wir hören das nächste mal wieder hier beim Stimmkonto Podcast.

00:54:25: Tschüss!

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